Bogenschießen

Grün-Weiß Holten zeigt sich bundesligareif

Das Holtener Bundesliga-Team (v.l.): Fabian Märkert, Niklas Repking, Rabea Moschner, Mirko Swinnty, Lea Spieker, Marc Kathage und Frank Heinzen

Das Holtener Bundesliga-Team (v.l.): Fabian Märkert, Niklas Repking, Rabea Moschner, Mirko Swinnty, Lea Spieker, Marc Kathage und Frank Heinzen

Foto: Foto: GW Holten

Oberhausen.  Die Holtener Hähne sind Aufsteiger in die Bundesliga und haben nun ihr Debüt in Jena gegeben. Das konnte sich sehen lassen.

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Die Bogenschützen des TuS Grün-Weiß Holten starteten in die neue Ligasaison und müssen nun ihr Können in der 1. Bundesliga unter Beweis stellen.

Nach einigen erfolgreichen Jahren in der 2. Bundesliga gaben die Holtener Hähne ihr Debüt im 450 Kilometer entfernten Jena. Der Bogensportverein Guts Muths Jena hatte zum ersten Spieltag geladen. Das Holtener Team, das bis auf einen Neueinstieg unverändert an den Start ging, ist sich bewusst, dass es keine leichte Saison wird. Mitglieder des Bundeskader und ehemalige Kadersportler und international erfahrene Bogenschützen werden die Wege der Holtener kreuzen.

Gegen Berlin prima mitgehalten

Das erste Spiel musste gegen die deutsche Bogensportschmiede BB Berlin bestritten werden. Der Heimatclub der Olympiazweiten Lisa Unruh, die zur Zeit eine Operation an der Schulter auskuriert, zeigte im ersten Satz seine Qualität mit 59 Ringen von 60. Doch die Holtener steckten nicht zurück und schossen im zweiten Satz ebenfalls 59 Ringe.

Der dritte Satz ging wiederum an Berlin und die folgenden zwei Sätze endeten unentschieden. Somit unterlag Holten mit nur 4:6 der Topmannschaft von BB Berlin. Das spornte die Schützen Mirko Swinnty, Niklas Repking und Frank Heinzen richtig an, so dass sie das Spiel gegen den Gastgeber Guts Muths Jena mit einem klaren 6:2 gewinnen konnten.

Drei Spiele Durststrecke

Die folgenden drei Spiele verloren die Holtener dann allerdings, im sechsten Spiel wurde der Neuzugang Rabea Moschner von Kapitän Marc Kathage gegen Frank Heinzen eingewechselt. Moschner startete stark, ließ dann aber etwas nach. Immerhin reichte es zu einem 5:5 gegen den Blankenfelder BSC. Im letzten Spiel und nach einem erneuten Wechsel drehten die Grün-Weißen noch einmal richtig auf und schlugen den Mitaufsteiger Detmold-Klüt mit einem 6:0. Das reichte für einen fünften Platz in der 1. Bundesliga Nord.

Spieler des Tages war Mirko Swinnty, der mit einem Ringdurchschnitt von 9,53 von 10 unter die besten 15 Schützen der ganzen Liga kam. Die nächste Chance, den Vorsprung auszubauen haben die Erstligisten am 7. Dezember im niedersächsischen Dauelsen.

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