Bogenschießen

Grün-Weiss Holten trotzt den personellen Engpässen

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GWH I mit (v.l.) Marc Kathage, Lea Spieker und Frank Heinzen.

GWH I mit (v.l.) Marc Kathage, Lea Spieker und Frank Heinzen.

Foto: Verein

Oberhausen.  Stark ersatzgeschwächt behaupteten sich die Holtener in der 2. Liga genau so wie in der Rheinlandliga. Im Februar fallen die Entscheidungen.

Der dritte Spieltag in der 2. Bundesliga und Rheinlandliga war ein durchwachsener für die Bogenschützen von Grün-Weiss Holten.

Die erste Mannschaft reiste in kleinster Besetzung in die niedersächsische Provinz nach Welle, unweit von Hamburg. Dem Team stand kein Ersatzspieler zur Verfügung. So mussten sich Frank Heinzen, Marc Kathage und Lea Spieker allein den sieben gegnerischen Mannschaften stellen. Die ersten vier Matches gegen die Tabellenspitze Hammer SC, GutMuths Jena, BB Berlin und BSG Aachen gingen alle verloren. Lediglich einen Gewinnsatz entschied GWH für sich.

Nach der Pause gab es ein Spiel ohne Gegner, da Norderstedt nicht antrat. Dieses Übungsmatch gab dem Team Auftrieb, so setzten sie sich im folgenden Spiel gegen den Gastgeber BSC Nordheide mit 6:2 durch. Im letzten Match ging es um den Erhalt des fünften Tabellenplatzes gegen den direkten Kontrahenten KKB Köln. Die Kölner gewannen die ersten zwei Sätze überlegen.

Doch die Hähne drehten zum Ende auf und setzten die Kölner mit starken Ergebnissen unter Druck. Im letzten Satz nach dem 4:4 reichten bei den Kölnern die Nerven nicht mehr aus, der Gewinnsatz für Holten und somit der Matchgewinn, war in den Büchern. Das Team hielt damit den fünften Platz, wenn auch nur mit einem Punkt Vorsprung auf den KKB.

Für die Zweite ging es in der Rheinlandliga nach Düren. Auch hier stellte sich nur ein kleines Team mit den SchützInnen Sabine Angerstein, Sophie Kühne, Fabian Märkert und Rudolf Schmidt der Herausforderung.

Entscheidung im Februar

Im Auftaktspiel parierten die Holtener einem anfangs besseren Krefelder SSK. Die Grün-Weissen wendeten das Blatt bei 0:4 und holten den Rückstand auf. Beide Mannschaften waren am Schluss mit einem 4:4 gut bedient. Das folgende Spiel gegen den Dritten Stommelner BS entschieden die Hähne mit 6:2 für sich. Doch die Erfolgsspur wurde nicht gehalten. Mit 0:6 gingen die Spiele gegen Tell Düsseldorf und das Bogenteam Cölln verloren.

Die Holtener kamen nicht gut aus der Pause und mussten auch gegen den Solinger SC zurückstecken. Das anschließende Unentschieden gegen den SFC St. Tönis war hart umkämpft. Im letzten Spiel war die Luft raus, BS Opladen siegte. Am Ende landete GWH auf dem sechsten Platz der Liga.

Der vierte Spieltag im Februar wird spannend. Für beide Teams geht es in Köln um den Klassenerhalt.

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