Golf der Mid-Amateure

EM-Silbermedaille für Oberhausenerin Deborah Wehle

Erfolgreich bei der EM der Mid-Amateure:  Deborah Wehle (rechts) holte Silber, links Maria Anetseder die Goldmedaille im Stechen gegen Wehle.

Erfolgreich bei der EM der Mid-Amateure: Deborah Wehle (rechts) holte Silber, links Maria Anetseder die Goldmedaille im Stechen gegen Wehle.

Foto: Verein

Oberhausen.  Bei der Europameisterschaft der Mid-Amateure im Golf waren deutsche Teilnehmer erfolgreich, darunter die Oberhausenerin Deborah Wehle.

Bei den Europameisterschaften der Mid-Amateure gab es drei Medaillen für deutsche Spieler: Maria Anetseder holt im Stechen Gold, die Oberhausenerin Deborah Wehle gewann Silber. Der Frankfurter Stefan Wiedergrün holt bei den Herren Bronze.

Spannend war es bis zum letzten Schlag, bei Damen und Herren. Durchgängig sorgten Wind und Wetter für Turbulenzen. Unbeeindruckt von diesen Ablenkungen spielte Wehle, die für den Hamburger GC Walddörfer antrat, ihre Runden. Früh fand sie ihren Rhythmus und setzte sich an die Spitze des starken Damenfeldes. Beinahe hätte es zu einem Start-Ziel-Sieg gereicht. Doch mit einer Abschlussrunde von 80 Schlägen und drei Schlagverlusten auf den letzten vier Bahnen ließ sie die Tür offen für eine konzentrierte Anetseder (GC Valley).

Dramatisches Finale in der Verlängerung

Am Ende war es Wehle selbst, die sich an der letzten regulär zu spielenden Bahn in das Stechen zurückkämpfte, indem sie einen Putt über dreieinhalb Meter zum Par lochte. Am Ende der 54 Turnierbahnen lagen Wehle und Anetseder mit 229 Schlägen (+13) gleichauf.

Das Stechen begann für die Walddörfer Spielerin mit einem Tiefpunkt: Ihr Abschlag auf Bahn 18 – einem bergauf zu spielenden Par 3 – ging rechts raus in Richtung Driving Range. Anetseders Ball hingegen landete kurz hinter dem Grün. Nach einem Chip und zwei Putts entschied die Süddeutsche das Playoff mit Bogey gegen Doppelbogey für sich. Für Debbie Wehle bleibt das Turnier trotz der dramatischen Schlussphase in guter Erinnerung: „Das Turnier war sehr anspruchsvoll – sowohl vom Platz her, als auch mit Blick auf die Konkurrenz.“

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