Fußballtennis

Deutscher Meister mit weißer Weste

BSG Sterkrade ist deutscher Meister! (stehend, von links:) Krischan de Kock, Lars Kurowski, Christoph Kischkel, Manfred Kaczmarek, Murat Oktay (kniend, von links:) Arno Elspaß, Konstantin Kaczmarek

BSG Sterkrade ist deutscher Meister! (stehend, von links:) Krischan de Kock, Lars Kurowski, Christoph Kischkel, Manfred Kaczmarek, Murat Oktay (kniend, von links:) Arno Elspaß, Konstantin Kaczmarek

Foto: Verein

Oberhausen.  Die BSG Oberhausen-Sterkrade kommt als bestes Team aus Berlin zurück und schafft damit historisches. Auch erster NRW-Titel seit fast 35 Jahren.

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Die BSG Oberhausen-Sterkrade machte jetzt das Unmögliche möglich und sicherte sich zum ersten Mal in der über 60-jährigen Vereinsgeschichte den Titel des deutschen Meisters im Fußballtennis. Als amtierender NRW-Meister in die Bundeshauptstadt Berlin angereist, entschied die BSG im zehn Mannschaften starken Teilnehmerfeld alle Spiele für sich.

Die Blau-Weißen schafften dabei Historisches, liegt doch der letzte Titel einer Mannschaft aus NRW bei den Bundeswettkämpfen fast 35 Jahre zurück. Zudem wurde die Siegesserie der BSG Nahbollenbach unterbrochen, die zuvor fünf Jahre auf nationaler Ebene ungeschlagen war. Bereits am ersten Tag wurde mit Siegen gegen die TuS Meinerzhagen (22:15), Weiden II (33:10) und Hamburg-Osdorf (24:7) der Grundstein für den späteren Erfolg gelegt.

Mit Rückenwind in den Endspurt

Am zweiten Tag bekam es die BSG gleich im ersten Spiel mit Weiden I zu tun – einem direkten Konkurrenten um einen Platz auf dem Treppchen. Mit 20:15 meisterte die BSG die Aufgabe und nahm Rückenwind in die nächsten Begegnungen mit. Mit Siegen gegen eine stark aufspielende Holzmindener Mannschaft (22:18), eine personell komplett durchgemischte Truppe der RGSV Moosburg (21:19) und Ausrichter Berlin (26:12) wurde vorzeitig die die Silbermedaille gesichert.

Im vorgezogenen Finale gegen die BSG Nahbollenbach bekamen es die Blau-Weißen mit einem Gegner zu tun, der dem Team alles abverlangte. Lag die BSG zur Halbzeit noch mit 7:11 im Hintertreffen, kämpfte sie sich im zweiten Durchgang immer näher heran und letztlich durch einen Punkt in den Schlusssekunden mit 18:17 zum Sieg. Hiermit war Oberhausen-Sterkrade der Meistertitel bereits nicht mehr zu nehmen, entsprechend groß war der Jubel nach dem knappen Sieg.

Im letzten Spiel verabschiedete sich das Team mit einem 25:17 Erfolg gegen Fürth noch würdig aus dem Meisterschaftswochenende.

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