Fußball-Landesliga

Dennis Terwiel: „Das wäre natürlich kein schöner Abschied“

Dennis Terwiel (r.) wird den SV Scherpenberg verlassen.

Dennis Terwiel (r.) wird den SV Scherpenberg verlassen.

Foto: Markus Joosten / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Mittelfeldspieler Dennis Terwiel, , der aus der Jugend des SV Adler Osterfeld stammt, kehrt vom SV Scherpenberg zum VfB Speldorf zurück.

Der SV Scherpenberg muss sich nach einem neuen Kapitän umgucken. Der viertplatzierte Fußball-Landesligist, Konkurrent von Spitzenreiter Sterkrade-Nord, verliert im Sommer seinen Mittelfeldspieler Dennis Terwiel. Der 32-Jährige, der aus der Jugend des SV Adler Osterfeld stammt, kehrt dann zum VfB Speldorf zurück.

Für den Mülheimer Landesligisten schnürte Dennis Terwiel bereits von 2016 bis 2018 seine Schuhe, ehe er sich dem SV Scherpenberg anschloss. „Ich hatte eine schöne Zeit in Scherpenberg, aber dennoch freue mich darauf, nach Speldorf zurückzukehren. Ich wäre damals vermutlich in Speldorf geblieben, aber zu der Zeit ging es auf Vorstandsebene drunter und drüber“, erklärt Terwiel. „Der VfB hat sich seit letztem Sommer darum bemüht, mich zurückzuholen.“ Nun hat es also geklappt.

VfB Speldorf steckt in akuter Abstiegsgefahr

Ob der Offensivmann noch einmal im Trikot des SV Scherpenberg aufläuft, ist angesichts der Corona-Krise ungewiss. „Das wäre natürlich kein schöner Abschied, aber das ließe sich dann leider nicht ändern.“ Terwiel wechselt übrigens ligen-unabhängig nach Mülheim. Die Grün-Weißen belegen aktuell den 17. Tabellenplatz in der Landesliga Gruppe eins und stecken in akuter Abstiegsgefahr.

2012 stieg „Terw“, wie er liebevoll gerufen wird, mit seinem Heimatverein Adler Osterfeld aus der Landesliga ab und schloss sich daraufhin dem Oberligisten VfB Homberg an. Nach nur einem Jahr zog es ihn zum Oberliga-Konkurrenten SV Hönnepel-Niedermörmter. Für die „Bullen vom Niederrhein“ lief er drei Spielzeiten lang auf, ehe er sich 2016 erstmals dem VfB Speldorf anschloss. Nun steht Terwiel vor seinem zweiten Engagement bei den Mülheimern.

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