Poolbillard Bundesliga

BCO hat die ersten Auswärtshürden genommen

Ein Treffen der Extraklasse: Der BCO (r.) mit Lars Kuckherm, Marc Bijsterbosch, Andreas Roschkowsky und Niels Feijen beim BSV Dachau (l.)

Ein Treffen der Extraklasse: Der BCO (r.) mit Lars Kuckherm, Marc Bijsterbosch, Andreas Roschkowsky und Niels Feijen beim BSV Dachau (l.)

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Oberhausen.  Für den Poolbillard-Bundesligisten BC Oberhausen standen die erstem Auswärtsspiele an. Der BCO schlug sich gut.

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Für die erste Mannschaft des Poolbillard-Bundesligisten BC Oberhausen fanden jetzt die ersten Auswärtspartien statt. Zunächst ging es zum Aufsteiger und ehemaligen Bundesligisten Joker Altstadt nach Kirkel, danach zum absoluten Titelfavoriten BSV Dachau. Beide Matches wurden im Vorfeld als sehr schwierig angesehen, treten beide Teams doch mit einigen Nationalspielern und erfahrenen Eurotourspielern an. Der BCO holt dabei vier Punkte in der Ferne und kehrte zufrieden zurück.

Der BCO bestritt die Reise mit Niels Feijen, Marc Bijsterbosch, Lars Kuckherm und Andreas Roschkowsky. Pünktlich um 14 Uhr ging es im saarländischen Kirkel los. Nach der Hinrunde hätte es gut und gerne 2:2, aber auch 4:0 für den BCO stehen können.

Feijen nutzt seine Chance

Im 14/1 lag Sebastian Ludwig lange weit vorne, bis Niels Feijen, die Nummer 1 der Oberhausener, noch die Chance ergriff und sich den Sieg doch noch holte. Die Niederlage von Andreas Roschkowsky tat besonders weh, war er doch jeweils beim Stande von 3:3 im zweiten als auch im dritten Satz selbst an der Platte, musste jedoch den schweren Layouts Tribut zollen und den Gastgebern den Punkt lassen.

Altstadt gab sich in der Rückrunde nicht auf und kämpfte verbissen um jeden Punkt. Die beiden Nationalspieler Sebastian Staab und Ludwig konnten ihre Siege zum 3:3 Ausgleich einfahren, bevor Lars Kuckherm und Feijen ihre Spiele und damit die drei Punkte nach Hause brachten. Ein knapper 5:3 Erfolg stand zu Buche.

Tags darauf ging es in den neuen Räumlichkeiten des Dauerrivalen BSV Dachau gegen deren Bestbesetzung, namentlich mit Albin Ouschan, Mario He, Ralf Souquet und Roman Hybler darum, endlich mal wieder gegen den Angstgegner Punkte zu holen und nicht wieder – wie häufiger – in der Vergangenheit unter die Räder zu kommen.

Rückstand zur Pause war ernüchternd

Im 14/1 nutzte der ehemalige Welt- und Europameister Albin Ouschan die sich bietende Chance und ließ Roschkowsky mit einer sauberen 124er Serie nicht mehr an den Tisch. Bijsterbosch verlor etwas unglücklich gegen den zweiten Österreicher Mario He in drei Sätzen, Roman Hybler holte den dritten Punkt für Dachau, währenddessen Niels Feijen die Hoffnung hochhielt und Ralf Souquet bezwingen konnte.

Ein 1:3-Rückstand zur Pause war ziemlich ernüchternd und nicht das gehoffte Zwischenergebnis. Der Kapitän Roschkowsky stellte zur Rückrunde überraschend anders auf und versuchte, seine Mannschaftskollegen nochmal zu motivieren.

Schnell holten sich Bijsterbosch und Roschkowsky die ersten Sätze und sorgten neben Feijen im 14/1 für ein Zeichen einer bevorstehenden Aufholjagd. Kurze Zeit danach folgten die Siege im 8- und im 10-Ball und es stand nur noch 3:3.

Belohnung beim BSV

Ouschan und Kuckherm kämpften um jeden Ball, doch war es der ehemalige Weltmeister, der die Fahnen der Hausherren hochhielt und die bayrische Mannschaft mit 4:3 in Führung brachte. Nach einigen Serien als auch Sicherheitsspielen ging es im 14/1 um Sieg für Dachau oder Unentschieden. Letztendlich gelang es Feijen, die entscheidende Kugel zu lochen und somit sich und sein Team mit einem verdienten Punkt beim Rivalen zu belohnen.

Kapitän Roschkowsky zu den spannenden Auswärtsspielen: „Dieses Wochenende zeigt mal wieder die hohe Qualität der deutschen Bundesliga. Gegen den Wiederaufsteiger aus Altstadt wurde es nochmal sehr knapp. Gegen die Elite aus Dachau konnten wir nach vielen Jahren mal wieder etwas Brauchbares in Form von Punkten mit nach Hause nehmen und uns zur Wehr setzen. In vielen Duellen zuvor sah dies ganz anders aus. Meines Erachtens nach geht der Punkt völlig in Ordnung. Mit etwas mehr Fortune auf unserer Seite wäre sogar noch mehr drin gewesen. Ich bin stolz auf das Team, dass es nach dem Rückstand alles gab.”

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