Jugendfußball

Arminia macht aus 0:3 ein 3:3 in Gladbach

Sieh torgefährlich aus, blieb aber letztlich ohne Treffer: die Partie der U 17 von RWO gegen Hamborn 07.

Sieh torgefährlich aus, blieb aber letztlich ohne Treffer: die Partie der U 17 von RWO gegen Hamborn 07.

Foto: Kerstin Bögeholz

Oberhausen.   Das war ein starkes Stück. Nach individuellen Fehlern lag die U19 der Arminia 0:3 zurück und kam noch mal ins Spiel. RWO-B ist aus dem Rennen.

U19-Niederrheinliga

1.FC Mönchengladbach -
Arminia Klosterhardt 3:3 (3:0)

Nach einem 0:3-Halbzeitrückstand kämpfte sich die Arminia zurück ins Spiel und sicherte sich am Ende 90 turbulenter Minuten einen verdienten Punktgewinn. „Respekt vor den Jungs, welche Moral sie an den Tag gelegt hat“, war auch Trainer Timo Kleer zufrieden, besonders was den Kampfgeist angeht. Individuelle Fehler hatten die Gäste bereits nach zehn Minuten ins Hintertreffen gebracht, was Gladbach kurz vor der Pause per Doppelpack erneut bestrafte. „Solche Fehler dürfen uns nicht passieren“, so der Linienchef.

Neue Hoffnung entflammte dann durch das 1:3 durch Metehan Türkoglu, der den Ball aus 20 Metern gekonnt ins Eck schob (49.). Während Max Werner sich für das 2:3 verantwortlich zeigte (57.), machte nur eine Zeigerumdrehung später Nico Harder per Kopfball den Ausgleich perfekt. In der Folge ließ die Arminia die letzte Konsequenz allerdings vermissen, weshalb der mögliche Dreier verpasst wurde. Kleer: „Es war ein wildes Spiel, in dem auf beiden seiten noch mehr Tore hätten fallen können. Deshalb können wir mit dem Punkt am Ende leben.“

Am Ende gut mit dem Punkt leben

Arminia: Steppkes, Gönül, Werner, Bennmann, Harder, Türkoglu, Gashi (50. Sat), Berbero (80. Hetkamp), Fuchs, Willing, Erdem.

U17-Niederrheinliga

RW Oberhausen -
SF Hamborn 07 0:0

Das torlose Remis am Leistungszentrum bedeutet, auch die kleinste mathematische Chance, doch noch an Wuppertal vorbeiziehen zu können, ist Geschichte. „Das war offensiv nicht unser bestes Spiel, wir haben uns zu sehr in Einzelaktionen verstrickt“, berichtet Linienchef Dennis Czayka. Das bedeutete dann eben zu wenig Zwingendes und zu wenig Zug zum Tor.

Torloses Remis war letztlich verdient

„Auch wenn wir mehr Spielanteile und die bessere Anlage hatten, das Unentschieden war schon verdient.“ Weil Wuppertal 4:0 gegen Kleve gewann, beträgt der Rückstand nun uneinholbare acht Zähler. „Das Spiel nächste Woche (gegen Wuppertal a.d.R) ist jetzt leider ein anderes, als wir uns das gewünscht hätten.“

RWO: Scholz; El Abdouni, Santner, Michaelis, Peco (41. Ismanovski), Addai, Zegadlo, Saglam (63. Bergmann), Surmanski, Förster, Bosnjak (46. Klaus).

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