Bezirksliga

Adler Osterfeld will den positiven Trend fortsetzen

Ein starkes Ausrufezeichen gesetzt: Beim 4:2-Erfolg im letzten Spiel des vergangenen Jahres gegen den SC 20 lieferten die Kicker von Adler Osterfeld eine ihrer besten Saisonleistungen ab. Hier feiern die Rothebuscher das 3:0 durch Mehmet Gül.

Ein starkes Ausrufezeichen gesetzt: Beim 4:2-Erfolg im letzten Spiel des vergangenen Jahres gegen den SC 20 lieferten die Kicker von Adler Osterfeld eine ihrer besten Saisonleistungen ab. Hier feiern die Rothebuscher das 3:0 durch Mehmet Gül.

Foto: Heinrich Jung

Oberhausen.   Gerade zum Ende der Hinserie steigerte sich die Hauner-Elf und überwinterte so auf Platz vier. Für ganz oben wird’s aber wohl nicht mehr reichen.

Mit 33 Zählern aus den ersten 19 Partien überwinterten die Adler aus Osterfeld auf dem vierten Platz und waren somit der erfolgreichste Oberhausener Vertreter der Bezirksliga in der Hinserie. Einmal mehr Erfolgsgarant war dabei Torjäger Tobias Hauner, der mit seinen satten 24 Treffern erneut erheblichen Anteil am starken Tabellenrang hatte.

Zum Saisonstart standen die Adler nach vier Spielen und einer Niederlage am grünen Tisch nur mit einem Punkt da, drehten dann allerdings auf und reihten sechs Spiele ohne Niederlage aneinander, ehe es beim Spitzenreiter BW Dingden die erste Pleite nach über einem Monat setzte.

Starker Derbysieg gegen den SC 20

Auch im Kreispokal löste man seine Aufgaben souverän, am 13. März geht es im Viertelfinale auswärts beim Ligarivalen VfB Bottrop weiter. „Gerade mit dem Ende der Hinrunde bin ich sehr zufrieden, da haben wir richtig gute Spiele gezeigt“, beurteilt Trainer Udo Hauner die Hinserie.

Vor allem der starke Derbysieg gegen den SC 20 zum Abschluss des Fußballjahres 2018 (4:2) war ein spannendes Aufeinandertreffen, für die Rothebuscher auch weiterhin das Ziel für den Rest der Spielzeit. „Wir plakatieren uns nicht an die Wand, bester Oberhausener Vertreter zu sein. Stattdessen wollen wir weiter attraktiven Fußball zeigen und unsere Spiele gewinnen“, gibt Hauner die Zielsetzung für die zweite Saisonhälfte vor. „Dann wären wir ungefähr zwischen Platz vier und acht, und da wären wir auf jeden Fall zufrieden mit. Weiter nach oben geht wohl nicht mehr viel, da sind die zwei ganz vorne zu weit weg.“

Zwei Abgänge, keine Neuverpflichtungen

Der Abstand auf das Spitzenduo Dingden und Hamborn ist bereits zweistellig. Um in den Aufstiegskampf eingreifen zu können, müsste die Konkurrenz schon erheblich schwächeln und die Osterfelder dürften sich auf der anderen Seite keinen Ausrutscher mehr erlauben.

Für die Adler wäre es dann die siebte Saison in Folge, die sie in den Top Acht der Bezirksliga beenden würden. Enes Türk und Alexander Kotz werden den Adlern dabei nicht zur Verfügung stehen, Türk wechselte zu Sterkrade 72, während Kotz nach nur einem halben Jahr wieder zu SuS 21 zurückkehrt. Zugänge haben die Osterfelder daneben keine zu verzeichnen. Torjäger Tobias Hauner wird dabei noch das persönliche Ziel verfolgen, seinen Torjäger-Titel aus der Vorsaison zu verteidigen. Acht Tore Vorsprung hat der Angreifer aktuell vor Tim Ramroth (Viktoria Buchholz) und Mohammed Salman (SV Blau-Weiß Dingden) zu verteidigen.

Die bisherigen drei Testspiele in der Wintervorbereitung gewannen die Adler gegen TV Voerde (5:4), Horst-Emscher 08 II (4:1) und SG Kupferdreh-Byfang (5:2). Die Rückrunde für die Hauner-Elf beginnt dann am Sonntag mit der Partie beim Tabellenvierzehnten Hamminkelner SV. Das Hinspiel zu Hause Mitte August verlor Adler Osterfeld mit 2:4.

>>>> Info: Hauner und Goldberg übernehmen U19

Tobias Hauner und Joel Goldberg übernehmen zur neuen Saison die A-Junioren von Adler Osterfeld. Die beiden Kicker des Bezirksligisten treten die Nachfolge von Patrick Wojwod an, der zur kommenden Saison zum VfB Bottrop wechselt. „Es wird natürlich schwierig sein, diese Lücke 1:1 zu schließen, dass ist uns bewusst. Aber wir sind der Meinung, dass die Entscheidung für den Verein und für die Jungs die beste Lösung ist“, sagt Hauner, der bereits in dieser Spielzeit zum Trainerteam der U19 gehört. Seit mittlerweile acht Jahren ist Hauner an der Seitenlinie aktiv. Angefangen hatte alles bei der D-Jugend von Adler. „Das war mehr oder weniger aus der Not heraus geboren, weil der Trainer uns verlassen und wir nicht die Möglichkeit hatten, jemand externes einzustellen. Das macht eigentlich Jahr für Jahr immer mehr Spaß.“

Für Joel Goldberg wird es dagegen eine ganz neue Erfahrung sein, auf die sich der 23-Jährige aber sehr freut. „Ich als junger Spieler, der vor kurzem selber mal den Sprung geschafft hat, da kann ich den Jungs vielleicht zeigen, inwiefern man sich einbringen muss.“ Was die Ziele für die Zukunft angeht, wollen die beiden eine „schlagfertige Truppe auf die Beine stellen.“ Und vielleicht auch mal an die Tore zur Niederrheinliga klopfen. Hauner: „Wenn wir den Kader annähernd halten können, sind wir da ganz guter Dinge.“

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