Relegation Jugendfußball

Adler Osterfeld liebäugelt mit dem zweiten Dreier

Die Osterfelder U 19 bejubelt das Fallrückzieher-Tor von Dustin Masek in Solingen.

Die Osterfelder U 19 bejubelt das Fallrückzieher-Tor von Dustin Masek in Solingen.

Foto: Verein

Runde zwei der Relegation im Jugendfußball steht an. Adler Ostzerfeld U 19 hat einen Dreier im Blick. Arminia-C braucht den fast schon.

Oberhausen. U 19 Niederrheinliga Qualifikation: VfB Hilden – Adler Osterfeld (So 11): „Wir freuen uns auf das Spiel“, stellt Patrick Wojwod klar. Sowohl die Adler als auch die Gastgeber aus Hilden gewannen ihr erstes Spiel am Ende ziemlich deutlich. Das macht das Spiel am zweiten Spieltag schon zu einer möglichen Vorentscheidung, denn mit zwei Siegen wäre das Polster schon einmal ordentlich angewachsen.

Gut, dass Wojwod und die Adler wieder auf einen komplettierten Kader zurückgreifen können. Hilden gewann das erste Spiel gegen den TSV Ronsdorf mit 4:0 und kommt mit breiter Brust in das zweite Heimspiel. „Sie sind für mich der große Favorit in der Gruppe. Wir sind der Außenseiter, aber haben gezeigt, dass wir auch kicken können.“

Positive Signale

Personell sendeten die beiden zuletzt angeschlagenen Spieler wieder positive Signale im Training, ein Einsatz am Sonntag steht aber weiterhin auf der Kippe. „Machen wir uns nichts vor, es steht danach die Woche noch ein Spiel an und wenn wir unter die besten Zweiten kämen, sogar noch eines.“

Auf diese Rechenspiele will sich der Linienchef im Vorfeld aber nicht einlassen, denn „das bringt ja nichts. Das ist eine ganz schwierige Konstellation und da ist überhaupt nichts vorherzusagen. Vielleicht haben wir am Ende drei Teams mit sechs Punkten, wer weiß?“ Umso wichtiger sind daher „die Hausaufgaben am Sonntag. Wir sind gut vorbereitet und die Jungs hatten letzte Woche die richtige Körpersprache.“ Etwas, das Wojwod nicht für selbstverständlich hält, denn „wir sind seit April Meister und hatten dann neun Wochen keinen richtigen Wettkampf. Das ist nicht einfach, die Spannung da hochzuhalten.“ In Spiel eins hat das gut geklappt, in Hilden soll’s nach Möglichkeit so weiter gehen.

U 15 Niederrheinliga Qualifikation: Arminia Klosterhardt – SV Budberg (Sa 15): Aron Maaßen und Dirk Lomberg hatten die Woche gar nicht so viel Arbeit wie befürchtet, den klaren Sieg aus dem Testspiel gegen Budberg aus den Köpfen zu bekommen. „Die Jungs wissen, dass es um ein ganzes Jahr geht. Da wird keiner in den drei Spielen unter 100 Prozent liefern“, sind sie sich sicher.

Personell können die Hausherren am Sonntag beinahe aus dem Vollen schöpfen, einen Ausfall gibt es nur. „Nicht krank, nicht verletzt, einfach nicht da“, steht der Kader für Lomberg.

Auch das am Ende unglückliche Remis am ersten Spieltag ist abgehakt. Maaßen betont: „Sie sind ja letztes Jahr schon Zweiter in der Kreisliga A als Jungjahrgang geworden. Sie wollen jetzt sicher nicht in der Kreisliga bleiben.“

Budberg steht unter Druck

Dafür müssen sie im Heimspiel aber auch den ersten Dreier einfahren. Budberg steht da schon massiv unter Druck, nach der etwas überraschenden Niederlage gegen den PSV Mönchengladbach in der letzten Woche. Überhaupt ist die Konstellation in der Gruppe deutlich abweichend von den Erwartungen im Vorfeld.

Außenseiter Gladbach kann nun ganz entspannt ins Auswärtsspiel zum TSV Meerbusch fahren, die ihrerseits unbedingt gewinnen müssen. Auch das letzte Spiel der Vierervergleichs zwischen dem PSV und Arminia ist mittlerweile bestätigt. „Nach einer Mail von Staffelleiter ging das ganz schnell“, grinst Lomberg. Gladbach hatte zuvor eine Terminüberschneidung durch ein Turnier, das Spiel wird aber definitiv stattfinden.

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