Relegation Jugendfußball

Adler Osterfeld bekommt ein Endspiel

Mohammad Almachmoud Alhussain hadert mit der Elfmeterentscheidung des Schiedsrichters.

Mohammad Almachmoud Alhussain hadert mit der Elfmeterentscheidung des Schiedsrichters.

Foto: Verein

Oberhausen.  Die U 19 von Adler Osterfeld zeigte in Hilden eine gute Leistung, bekam aber drei Elfmeter gegen sich. Zu viele, fand Trainer Patrick Wojwod.

Es dauerte seine Zeit, bis Patrick Wojwod die 1:2 (1:0)-Niederlage seiner Mannschaft beim VfB Hilden verdaut hat. „Das waren zwei absolut ausgeglichene Mannschaften. Das war körperlich und spielerisch ein ähnliches Niveau, aber eine Mannschaft wurde vorsätzlich betrogen“, war der Linienchef von Adler Osterfelds U19 außer sich.

Früh durch einen Strafstoß in Führung gegangen, sah es eigentlich ganz gut für die Adler aus, die mit einem Sieg in Hilden einen großen Sprung in Richtung Qualifikation zur Niederrheinliga hätten machen können.

Dass Ronsdorf parallel gegen Solingen gewann, erhöht den Druck auf die beiden Mannschaften. Nach der Führung, die der Linienchef durch einen guten Start seiner Mannschaft durchaus als „verdient“ bewertet. Ein Strafstoß mahnte hier allerdings, bereits wie dünn so ein 1:0 eben sein kann. „Der war völlig berechtigt, aber Joel [Frenzel] hat den überragend gehalten.“ So blieben die Adler auch bis zum Pausentee auf der Siegerstraße, doch es blieb nicht bei den beiden Elfmetern.

Ein fader Beigeschmack

„Was er bei den beiden Elfmetern danach gesehen hat, das muss er mir mal in Ruhe erklären. Das ist bei aller Liebe nicht in Ordnung.“ Nach einer Stunde gab es eine Zeitstrafe gegen Osterfeld, sechs Minuten später glichen die Hausherren aus, ein Elfmeter drei Minuten später drehte die Partie und ärgerte Wojwod immens. „So hat die Partie einen faden Beigeschmack, wenn ich das mal so sagen darf. Das war auch vor Ort ein ganz schlimmes Niveau. Da wirst du als Trainer von den Zuschauern noch angespuckt“, klagt Wojwod weiter.

Ronsdorf kommt ins Waldstadion

Am Ergebnis ändert das nun aber garantiert nichts mehr und Osterfeld hat am kommenden Sonntag dann noch einmal die Chance auf die Qualifikation oder ein mögliches Nachsitzen. „Das wird wirklich ein richtiges Endspiel“, freut sich Wojwod doch ein bisschen auf das Heimspiel. Da ist dann nämlich der TSV Ronsdorf zu Gast im Waldstadion und wird die punktgleichen Adler fordern. „Wenn wir gewinnen, haben wir – ich glaube, nicht dass Solingen Hilden schlägt – eine gute Chance zu den besten Zweiten zu gehören und vielleicht doch noch aufzusteigen.“

Adler: Frenzel; Sons, Alhussain, Uytas (78. Lashkary), Stanczyk, Mjezinovic, Masek, Prinz, Frank, Yildiz, Miyanyedi.

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