Kanu

Abends wird in der Dreier-WG immer gemeinsam gekocht

Lukas Reuschenbach vom TC Sterkrade im Trainingslager in Florida mit seinen Zimmergenossen Niklas Kux und Christopher Weiland.

Lukas Reuschenbach vom TC Sterkrade im Trainingslager in Florida mit seinen Zimmergenossen Niklas Kux und Christopher Weiland.

Foto: Reuschenbach

Oberhausen.   TC 69-Athlet Lukas Reuschenbach berichtet im zweiten Teil seiner Trainingslager-Eindrücke aus Florida über die Unterbringung und die Verpflegung.

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Oberhausens Ausnahme-Kanute Lukas Reuschenbach ist mal wieder im Trainingslager. Der deutsche Kanu-Verband lädt alljährlich nach Florida in den Süden der USA. Das hört sich klimatisch gegenüber dem hiesigen Wetter um Längen besser an. Für Reuschenbach ist es aber auch Routine, immer wiederkehrende Arbeit, um erneut ein Jahr in der Spitze des Leistungssports einzuleiten. Hart zu arbeiten, um wieder ein bisschen besser zu werden. Der 23-Jährige berichtet für die Sportredaktion in lockerer Folge aus dem Trainingslager. Hier sein zweiter Bericht zum Thema Unterbringung und Verpflegung.

„Nach jetzt mittlerweile einer Woche haben wir uns so langsam eingelebt und die Routine kehrt in den Trainingsalltag ein. Dazu hat man sich auch wieder daran gewöhnt, etwas weniger Privatsphäre als zuhause zu haben.

Unsere Wohnsituation hier ist so, dass wir mit zehn Sportlern und einem Trainer zusammen in einem Air BnB (Anm. der Redaktion: Eine weltweite Community, in der freier Wohnraum ver- und gemietet wird) wohnen. Die Lage des Hauses ist absolut perfekt, da es quasi komplett vom Wasser umgeben ist und wir sehr kurze Wege vor allem zu unseren Trainingseinheiten haben. Noch dazu ist die Aussicht bei Sonnenauf und -untergang echt nicht zu schlagen.

Zu dritt im Zimmer muss man sich gut verstehen

So eine gute Unterbringung ist jedoch trotz des Ausblicks nicht mit Luxus zu verwechseln. Drei Personen auf einem überschaubar großen Zimmer sorgen dafür, dass man sich untereinander schon gut verstehen muss, um drei Wochen ohne Streit zu überstehen.

Die Verpflegung sieht so aus, dass man in den zweieinhalb Stunden, die wir Mittagspause haben, entweder Essen bestellt oder sich beim nah gelegenen Imbiss der Versuchung widersetzt einen Burger zu holen und stattdessen einen gesunden Salat nimmt. Abends wird dann allerdings gemeinsam gekocht.

Hierbei besteht die größte Aufgabe darin, in einer normal großen Küche möglichst schnell drei Kilo Kartoffeln oder Nudeln bzw. zwei Kilo Reis zuzubereiten ohne irgendetwas anbrennen zu lassen. Das hat bis jetzt allerdings nicht immer ganz geklappt. Wir mussten dann von Reis zu unserem Hühnchen Curry in letzter Minute doch noch auf Nudeln umsteigen.

Ansonsten läuft bis jetzt jedoch alles so, wie ich es aus meinen vergangenen Zeiten hier in Florida kenne. Das Wetter ist toll und die Motivation ist immer noch sehr hoch, wodurch das regelmäßige Training umso leichter fällt. Ich freue mich jedenfalls auf die kommenden zwei Wochen Training. Allerdings genauso auch auf den ersten freien Tag, der Shopping, Strand und willkommene Abwechslung verspricht. Auch das gehört schließlich dazu, um auch geistig wieder frisch für die anstehenden Trainingseinheiten zu werden.“

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