Fußball-Bezirksliga

0:2! Adler Osterfeld ließ gegen den SC 20 zu viel liegen

Leo Prinz (links) von Adler im Zweikampf mit Wassim Jabri vom Spielclub.

Leo Prinz (links) von Adler im Zweikampf mit Wassim Jabri vom Spielclub.

Foto: Franz Naskrent / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Der Spielclub entschied das Derby bei Adler Osterfeld mit 2:0 für sich. Adler ließ zahlreiche Großchancen fahrlässig liegen.

Adler Osterfeld – SC 20 Oberhausen 0:2 (0:0): So schmerzhaft haben die Osterfelder Tobi Hauner nach dessen Kreuzbandverletzung bislang noch nicht vermisst. Auf einem Stuhl oberhalb der Tribüne musste der Torjäger hilflos mitansehen, wie seine Mannschaftskameraden gestern auch die klarsten Chancen zum Teil kläglich vergaben und so am Ende mit leeren Händen dastanden. „Der Tobi hätte heute einige Tore gemacht“, war sich auch Spielclub-Trainer Thorsten Möllmann anschließend im Gespräch mit seinem Gegenüber Udo Hauner sicher. So aber fuhr Möllmann mit drei Punkten nach Hause und bleibt dem Spielclub zunächst einmal als Trainer erhalten.

Nach vorsichtigem Beginn beider Teams kamen zunächst die Gastgeber besser ins Spiel. Doch SC 20-Keeper Hendrik Buchholz hielt sein Team mit zwei starken Paraden im Spiel. Kurz vor der Pause war er schon geschlagen, doch Artur Klujew schoss über das leere Tor.

David Möllmann verwandelt Freistoß direkt

Das rächte sich direkt nach der Pause. Direkt im ersten Spielzug wurde Elvis Grohmann an der Strafraumkante gefoult und David Möllmann verwandelte den Freistoß trocken ins Torwarteck zum insgesamt überraschenden 0:1. Gegen nun konfuse Osterfelder hätten die Gäste sogar erhöhen können, ehe sich die Hauner-Elf nach knapp einer Stunde wieder fing. Erst recht nach der Ampelkarte gegen Serkan Barutcu (66.) besaßen die Osterfelder Großchance um Großchance, prüften dabei aber nicht einmal Buchholz. Die Gäste um den quirligen Harding Beira konnten sich nur selten vom Druck befreien, erwiesen sich dabei aber als effektiver. Als der ansonsten gute Manuel Werner den Ball im eigenen Sechzehner vertändelte, nutzte der für den unauffälligen Jusef Allouche gekommene Ümit Mutlu dies zum 0:2 (75.). Auch danach hatte Adler noch mehrere Hochkaräter, doch es fehlte weiterhin an der Präzision im Abschluss.

SuS 09 Dinslaken – SF Königshardt 1:2 (1:0): Wichtige drei Punkte für die Königshardter, denen ihr Trainer Richard Zander ein „richtig gutes Auswärtsspiel“ attestierte. Die Gäste waren die aktivere Mannschaft, mussten aber nach gut einer halben Stunde die Dinslakener Führung durch einen Standard hinnehmen. Kurz vor der Pause bewahrte Schlussmann Kevin Luft die Gäste dann vor einem höheren Rückstand, ehe die Zander-Schützlinge nach dem Wechsel die Wende schafften. Amet Zeki und Nurtekin Bulut drehten die Partie innerhalb weniger Minuten. Danach ließen die Sportfreunde zahlreiche erstklassige Möglichkeiten aus, doch das wurde von den insgesamt harmlosen Dinslakenern nicht mehr bestraft.

Hochzeitsgeschenk für Lars Mühlbauer

Sterkrade 06/07 – FC Bottrop 7:2 (3:1): Die Sterkrader bereiteten ihrem Trainer Lars Mühlbauer ein passendes Hochzeitsgeschenk. Der war von seinem Team begeistert, gerade weil es durchaus brenzlige Situationen im Spiel gab. Schon mit dem ersten Angriff gingen die Gäste in Führung, doch die „Blauen“ ließen sich nicht beeindrucken und glichen durch ein Strafstoßtor von Andre Scheffler aus.

Dann hielt Denis Swiatkowski einen Elfmeter der Gäste und Sverre Müller sowie erneut Scheffler vom Punkt konnten bis zur Pause ein 3:1 herausschießen. Nach Müllers zweiten Tor erzielte Bottrops Oktay Cin seinen zweiten Freistoßtreffer und kurz danach hätte es sogar 4:3 stehen können. Doch die Gäste vergaben und 06/07 erhöhte in den letzten 20 Minuten durch zwei Tore von Robin Papert sowie eins des eingewechselten Merih Copur auf 7:2.

Arminia II erst am Ende chancenlos

VfB Bottrop – Arminia Klosterhardt II 4:0 (1:0): Am Ende wurde es der standesgemäß klare Sieg des Tabellenführers. Allerdings wehrten sich die Klosterhardter nach Kräften. Auch nach dem Führungstreffer des VfB (15.) konzentrierten sich die Gäste auf die Defensive, um die Partie offen zu halten. „Wir haben gut gestanden und wenig zugelassen“, war Trainer Christian Dahlbeck zufrieden. Als er zehn Minuten vor dem Ende offensiv wechseln und taktisch umstellen wollte, fiel das vorentscheidende 2:0. In der 89. und 90. Minute trafen die Gastgeber zum doch deutlichen Sieg.

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