Wichtiger Styrumer Sieg im Abstiegskampf

DJK: Schoofs, Lindmüller – Burczyk (13), Schmidt (6), Siemes (4/2), Wagemakers (3), Hidding (2), Bühne (1), Chakeri (1), Mnich (1), Best, Wodetzki

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

DJK Styrum 06 -
MTG Horst Essen 31:30 (16:19)

DJK: Schoofs, Lindmüller – Burczyk (13), Schmidt (6), Siemes (4/2), Wagemakers (3), Hidding (2), Bühne (1), Chakeri (1), Mnich (1), Best, Wodetzki

Einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt haben die Handballer der DJK Styrum 06 gefeiert. Am Sonntagvormittag besiegte der Tabellendrittletzte die auf Rang sechs notierte MTG Horst Essen mit 31:30 (16:19).

Die Mülheimer mussten kurzfristig auf Timo Bremkes, Alexander Schüngel und Pascal Giesbert verzichten. Die Ausfälle können allerdings nicht als einziger Grund dafür herangezogen, weshalb die erste Halbzeit nicht nach dem Geschmack der Styrumer verlief. Trainer Carsten Quass bezeichnete die Leistung seines Teams als „halbseiden“. Nach einer 7:5-Führung gerieten die Hausherren mit 8:10 in Rückstand und liefen ab der 17. Minute hinterher.

Da die Styrumer auch den Start in den zweiten Durchgang verschliefen, lagen sie in der 36. Minute plötzlich mit 18:23 zurück. Doch der DJK gelang eine starke Kehrtwende. Innerhalb von vier Minuten trafen sie sechsmal in Folge und gingen mit 24:23 in Führung. Nun hatten die Gastgeber das Heft des Handelns in der Hand, doch das selbst ernannte „Wolfsrudel“ aus Essen ließ sich nicht abschütteln, traf gleich fünfmal zum Ausgleich, wenn die Styrumer vorgelegt hatten.

Nach dem 29:29 gelangen Markus Burczyk die beiden entscheidenden Treffer zum 31:29 für seine Mannschaft. Mit 13 Treffern war der Rückraumspieler der überragende Torschütze auf Seiten der Styrumer. Den Essenern gelang der Anschlusstreffer und es blieben noch 48 Sekunden auf der Uhr. „Das konnten wir erfolgreich herunterspielen, ohne überhastet aufs Tor zu werfen“, freute sich Styrums Trainer Carsten Quass. Circa 20 Sekunden vor dem Ende wurde passives Spiel angezeigt, doch die DJK holte noch zwei Freiwürfe heraus und gab den Ball und damit auch den Sieg nicht mehr aus der Hand.

„Der Spielverlauf wäre auch ein Unentschieden wert gewesen“, meinte Carsten Quass. „Aber wir freuen uns natürlich über diesen wichtigen Sieg. In den letzten 25 Minuten hat die Mannschaft vorne wie hinten super gekämpft“, lobte der Coach.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik