Handball Saisonvorschau

Warum die DJK Styrum auf eine ruhige Saison hofft

Nach einer turbulenten, von Personalsorgen geprägten Spielzeit, wollen die Damen der DJK Styrum 06 nun wieder in ruhigere Fahrwasser gelangen und in der Landesliga eine ordentliche Rolle spielen.

Nach einer turbulenten, von Personalsorgen geprägten Spielzeit, wollen die Damen der DJK Styrum 06 nun wieder in ruhigere Fahrwasser gelangen und in der Landesliga eine ordentliche Rolle spielen.

Foto: DJK

Mülheim.  Der Kader des Landesligisten hat sich im Vergleich zur Vorsaison stabilisiert. Wohin es sportlich gehen kann, ist dagegen noch ungewiss.

In der nun kommenden Saison soll es bei den Landesliga-Frauen der DJK Styrum 06 vor allem „entspannter laufen“. Das spielt zum einen auf den erreichten Tabellenplatz an. Denn mit Platz neun hat das Team von Trainer Gunnar Müller in der vergangenen Saison die Klasse nur ganz knapp gehalten. Aber auch personell sollten sich die Wogen etwas glätten.

Denn die Styrumerinnen waren mit einem Rumpf-Kader in die vergangene Saison gestartet. Viele Spiele konnten nur mit Unterstützung aus der zweiten Mannschaft überhaupt stattfinden. Deshalb war man vor allem froh über die Neuzugänge, die sich schon nach der Winterpause zu den „06erinnen“ gesellten. Dazu gehören Jacqueline Gottschalk und Rebecca Stautenberg (beide GSG Duisburg) ebenso wie Ann-Kathrin Stöckl, die als Neueinsteigerin „absolutes Potenzial zeigt“, wie Trainer Müller sagt.

Drei Zugänge für Styrum

Für die Saison 19/20 kommen noch drei neue Spielerinnen, die frischen Wind reinbringen sollen, hinzu. Mit Selin Folger (TV Jahn Dinslaken Hiesfeld) und Anamaria Preuss (ETB Schwarz Weiß Essen) gibt es gleich zweifache Verstärkung für die Linksaußen-Position. Mit Julia Jaworowski steht Trainer Müller neben Susanne Bednorz zudem nun auch eine zweite Torhüterin zur Verfügung.

Aber auch aus dem Stammkader gibt es Rückkehrerinnen. Kreisläuferin Miriam Orth ist nach ihrer Babypause wieder einsatzbereit. Auch für den Rückraum gibt es gute Nachrichten: Daniela Gitzler hat nach ihrer Schulter-Operation im August das Training wieder aufgenommen und arbeitet am Comeback.

Verlassen hat die Mannschaft hingegen Tatjana Brecht, die etwas kürzertreten möchte. Sie spielt ab der kommenden Saison in der Styrumer Reserve. Ein weiterer Verlust ist Alexandra Kurschinski, die sich in nur kurzer Zeit den zweiten Kreuzbandriss zugezogen hat und deshalb wohl ihre aktive Laufbahn beenden wird. Auch Ramona Günther hat gesundheitsbedingt die Handballschuhe an den Nagel gehängt, allerdings wird sie dem Landesligisten erhalten bleiben. Sie wird Müller von nun als Co-Trainerin unterstützen und hauptsächlich das Fitnesstraining sowie Positionstraining übernehmen.

Quälen für den Erfolg

„In der nun fast abgeschlossenen Vorbereitung standen vor allem Lauf- und Krafteinheiten im Vordergrund. Aber auch an neuen Spielkonzepten haben wir gearbeitet“, so Müller. Da fehle es aber derzeit noch etwas an Timing und Zusammenspiel. In der kommenden Saison will der Coach zudem konstantere Leistungen seiner Mannschaft sehen.

Das erste Spiel absolvieren die Styrumerinnen am Sonntag, 15. September daheim in der Sporthalle an der Von-der-Tann-Straße um 14 Uhr gegen die vierte Mannschaft der SG Überruhr.

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