Handball Landesliga

VfR Saarn hat gegen Kettwig den längeren Atem

Yannick Krause erzielte sechs Tore für den VfR Saarn.

Yannick Krause erzielte sechs Tore für den VfR Saarn.

Foto: Martin Möller / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Es dauerte bis in die Schlussphase, ehe der VfR Saarn die entscheidenden Tore erzielte. Der Heimsieg geriet dennoch nur kurz in Gefahr.

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Der VfR Saarn brauchte im Heimspiel gegen den Kettwiger TV eine lange Anlaufphase – behielt beim 33:25 (15:13) letztlich aber beide Punkte in Mülheim. Die Saarner mussten in dem Spiel ohne ihre beiden Torhüter Lars Wortberg und Marcel Schneider antreten. An Vertreter Thorsten Scheibel lag es aber nicht, dass es bis in die Schlussphase spannend war.

Die Essener Gäste erwischten den besseren Start und führten nach fünf Minuten mit 3:1. Allerdings währte dies nur kurz, nach rund zehn Minuten eroberten sich die Saarner erstmals die Führung (4:3). Grundstein dafür war vor allem das gute Blockverhalten des Mülheimer Landesligisten. Denn der Mittelblock aus Thimo Kilgast und Dominik Schmidt konnte schon in der Anfangsphase gleich mehrere Würfe abwehren. Weitere Balleroberungen ermöglichten den Saarnern immer wieder schnelle Tore über die erste Welle. So wuchs der Vorsprung auf komfortablere vier Tore an (12:8).

Saarn zieht das Tempo im richtigen Moment an

Kettwig verkürzte bis zur Pause (15:13) und nahm nach dem Seitenwechsel Benedikt Linssen in Manndeckung. Die Gäste glichen auf 15:15 aus und das Spiel schien wieder offen zu sein. Aber zehn Minuten später hatten sich die Gastgeber wieder etwas Luft verschafft. „Wir konnten heute zum richtigen Zeitpunkt die Fehler ausnutzen und schnelle Tore machen“, war VfR-Trainer Carsten Quass zufrieden.

Den Sieg in der Tasche hatte Saarn allerdings noch nicht, es blieb lange Zeit bei einem Abstand von drei Toren. Zuletzt noch sieben Minuten vor dem Schlusspfiff beim Stand von 26:23. „Wir haben teilweise in der Abwehr zu einfache Fehler gemacht“, so der Coach.

Quass nimmt die entscheidende Auszeit

Auch deshalb sah er wohl die Gefahr, dass sich sein Team den Sieg in den letzten Minuten noch aus den Händen nehmen lässt. Quass nahm eine Auszeit, um auf die Schlussphase einzustimmen. Die zeigte offenbar Wirkung, denn mit sechs Toren in den letzten Minuten setzten die Saarner nochmal ein deutliches Ausrufezeichen. Insgesamt bester Werfer war dabei Kreisläufer Kilgast mit neun Treffern.

VfR Saarn - Kettwiger TV 33:25 (15:13)
VfR:
Scheibel, Mombour - Kilgast (9), Linssen (6), Neukirch, Cordes (2), Kaiser, Krause (5), Krusenbaum (4), Mailand (1), Benkert (4), Wolf (1), Schmidt (1), Rotthäuser

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