Fußball Landesliga

VfB Speldorf: Dirk Roenz ist als Trainer zurückgetreten

Nimmt seine Mütze: Dirk Roenz ist nicht länger Trainer des Mülheimer Landesligisten VfB Speldorf.

Nimmt seine Mütze: Dirk Roenz ist nicht länger Trainer des Mülheimer Landesligisten VfB Speldorf.

Foto: Kerstin Kokoska / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Dirk Roenz ist nicht länger Trainer des Mülheimer Fußball-Landesligisten VfB Speldorf. Als einen Grund nennt er die Einstellung der Mannschaft.

Dieser Schritt hatte sich angedeutet: Dirk Roenz ist nicht mehr Trainer des Fußball-Landesligisten VfB Speldorf.

Kurz nach der bitteren 1:3-Heimniederlage gegen den Tabellenletzten SV Burgaltendorf trat der 50-Jährige nach nur acht Monaten Amtszeit zurück.

Roenz hatte die Entscheidung schon vor dem Burgaltendorf-Spiel getroffen

Für den Coach stand die Entscheidung sogar schon am Freitag vor dem Spiel fest. Am Sonntagabend hatte er bereits die Mannschaft informiert. „Die Chemie passte einfach nicht mehr zwischen Mannschaft und Trainer“, begründete Roenz seinen Schritt. „Mir fehlt die Einstellung, das Herz und das ist alles nicht da“, bemängelt der scheidende Coach.

Er nimmt die Entwicklung der letzten Woche auch auf seine Mütze. „Vielleicht ist das auch ein Generationenproblem und ich müsste da noch mehr umdenken“, mutmaßt der 50-Jährige.

Vorstand habe Roenz den Rücken gestärkt

Bereits seit zwei bis drei Wochen habe er sich seine Gedanken gemacht. Der Vorstand habe ihm bis zuletzt den Rücken gestärkt und auch am Dienstag noch zum Umdenken bewegen wollen. Aber Roenz‘ Entschluss stand fest.

„Für mich hat das auch gar nichts mit den Ergebnissen zu tun, denn fußballerisch gehört die Mannschaft mit absoluter Sicherheit unter die ersten drei der Liga“, findet Roenz. Nun wird sein Nachfolger ergründen müssen, warum die Speldorfer Elf dies bislang so selten auf den Platz bringen konnte.

Speldorfs (Ex-)Trainer hat keinen Ausweg mehr gesehen

„Ich bin normalerweise niemand, der schnell die Flinte ins Korn wirft, aber ich habe keinen Ausweg mehr gesehen. Jetzt hat der Verein durch die Pause genug Zeit“, so Roenz. Mit Roenz hört auch sein Co-Trainer Andreas Grande auf.

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