Feldhockey

Uhlenhorst-Nachwuchs behält wieder beide Pokale in Mülheim

Maya Hemmerle (li.) hat im Endspiel gegen Polo Hamburg das entscheidende Tor gemacht – weil die Abwehr nichts zulässt, reicht das für die Titelverteidigung für Uhlenhorst Mülheim.

Maya Hemmerle (li.) hat im Endspiel gegen Polo Hamburg das entscheidende Tor gemacht – weil die Abwehr nichts zulässt, reicht das für die Titelverteidigung für Uhlenhorst Mülheim.

Foto: Christoph Wojtyczka / FUNKE Foto Services

Wie 2018 gehen beide Pokale beim Willi-Bruckmann-Turnier an Gastgeber Uhlenhorst – Mädchen und Knaben gewinnen mit dem gleichen Erfolgsrezept.

Ganz mit leeren Händen ließ der HTC Uhlenhorst seine Gäste natürlich nicht nach Hause fahren: Lauretta Ojiako von Klipper Hamburg und Benedikt Geyer vom Münchner SC wurden als beste Spielerin und bester Spieler beim Willi-Bruckmann-Gedächtnisturnier ausgezeichnet und bekamen neue Schläger aus den Händen von Nationalspieler Lukas Windfeder. Mehr war aber nicht zu holen – die Pokale der A-Knaben und A-Mädchen blieben wie schon 2018 im Uhlenhorst.

Im Finale der A-Knaben kam es dabei zur gleichen Paarung wie vor wenigen Wochen bei den „Großen“ im Finale um die Deutsche Meisterschaft: Uhlenhorst gegen Mannheimer HC. Nach der Vorrunde waren die beiden punktgleich gewesen, in der Zwischenrunde setzten sich jeweils auf Platz eins – um im Finale wieder aufeinanderzutreffen.

4:0-Sieg im Finale für die Uhlenhorster

Willi Sanda, Jakob Schymik, Robin Weber und Tom Enaux schossen dort einen 4:0-Sieg heraus 4:0. Besonders erwähnenswert: Die Torhüter Tom Leckelt und Mika Hattingen hielten in beiden Zwischenrundenspielen und im Finale den Kasten sauber und legten den Grundstein für den Titel.

Auch die A-Mädchen der Uhlenhorster konnten sich auf ihre Abwehr verlassen: So gab es für die mäßigen Spiele gegen Wiesbaden und München immerhin zwei Punkte (je 0:0), bevor der HTCU mit fünf Siegen ohne Gegentor am Stück ins Finale gegen Polo Hamburg einzog.

Mädchen kassieren kein einziges Gegentor

Nachdem Uhlenhorst anfangs seine Chancen nicht nutzte, wurde Hamburg stärker, aber die Verteidigung hielt. Maya Hemmerle machte schließlich das einzige Tor – dank der starken Abwehr, die letztlich das komplette Turnier ohne Gegentor überstand, reichte das für ein 1:0 und die Titelverteidigung. Wie bei den Knaben waren natürlich mit Vicky Drews und Louise Pieper die Torhüterinnen ganz wichtig dafür.

Die Erfolgsmannschaften des HTC Uhlenhorst:

A-Knaben: Tom Leckelt, Mika Hattingen - Max Stahmann, Robin Weber, Justus Eckhardt, Aaron Kampermann, Henri Heimbach, Pablo Bautista, Tim Aengenheister, Willi Sanda, Tom Enaux, Niklas Enaux, Nicklas Noertersheuser und Jakob Schymik.

A-Mädchen: Vicky Drews, Louise Pieper, Marie Oschee, Hannah Müller, Katharina Becker, Cäcilia von Mecklenburg, Maya Hemmerle, Milla Frye, Mara Hartmaring, Frida Beierlein, Rebekka Irlenkäuser, Charlotte Sommer, Ida Müntefering, Elli Pohle, Johanna Kraft, Sarah Godschalk, Marlene von Holtum – Phil Neuheuser, Paul Guyet und Melanie Terber (Trainer).

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