HANDBALL

Trotz Aufholjagd: Heißen scheitert in der Relegation

Am Ende ließen sie sich trotzdem feiern: Die Handballer des SV Heißen. 

Am Ende ließen sie sich trotzdem feiern: Die Handballer des SV Heißen. 

Foto: Marcel Dronia / RuhrText

Mülheim.  Nach acht Toren Rückstand kamen die Handballer des SV Heißen noch einmal in das Aufstiegsspiel zur Bezirksliga zurück. Am Ende reichte es nicht.

Am Ende ließen sich die Handballer des SV Heißen trotzdem mit lauten Sprechchören von ihrem Anhang feiern. Es hatte nicht gereicht. Mit 22:26 (9:14) unterlagen die Mülheimer im Aufstiegsspiel zur Bezirksliga bei der HSG Duisburg-Süd. Den Heißenern bleibt nun noch eine letzte Hoffnung.

Trotz der lautstarken Unterstützung eines riesigen Anhangs liefen die Mülheimer von Beginn an einem Rückstand hinterher. In der ersten Halbzeit fanden sie in der Offensive fast nie ein echtes Mittel. Bis zu sechs Tore Rückstand waren die Folge. Nach der Pause wuchs der Rückstand sogar auf acht Treffer an.

Heißener schöpfen beim 22:22 noch einmal Hoffnung

Doch die Gäste steckten nicht auf, verkürzten erst auf 18:13, dann auf 20:17. Duisburg-Süd legte wieder zwei Tore vor, doch dann trafen die Heißener fünfmal in Serie – Ausgleich, Ektase im roten Block.

Die Duisburger verhinderten aber eine Mülheimer Führung und legten das 23:22 vor. Ausgerechnet in dieser Situation verwarf Nils Mündemann seinen einzigen Siebenmeter. Das 24:22 war die Vorentscheidung. Heißen muss nun hoffen, dass die GSG Duisburg über die Relegation in der Landesliga bleibt. Denn dann würde auch der Verlierer der Relegation noch in die Bezirksliga aufsteigen.

SVH: Unkel, Siepach – Mündemann (9/4), Ziebarth (5), Erdmann (2), Feldmann (2), Holzner (2), Becker (1), Kühnen (1), Jansen, Krohne, Löckelt, Müller, Peters

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