Hallenfussball

Topteams treffen in der Endrunde früh aufeinander

Der bisherige Torschützenkönig Harun Can (li.) und der VfB Speldorf gehen als Top-Favorit in die Endrunde.

Foto: Alexandra Roth

Der bisherige Torschützenkönig Harun Can (li.) und der VfB Speldorf gehen als Top-Favorit in die Endrunde. Foto: Alexandra Roth

Speldorf und Mintard treffen in der Vorrunde aufeinander. Kann der 1. FC ein Bein stellen? RWM und MSV als Favoriten der Gruppe B.

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Wer wird der 44. Mülheimer Stadtmeister im Hallenfußball? Diese Frage wird am Samstag ab 14 Uhr in der Innogy Sporthalle beantwortet. Acht Mannschaften kämpfen beim stadtinternen Budenzauber um den begehrten Titel.

Bereits um 12.30 Uhr öffnet die größte Mülheimer Sporthalle ihre Pforten. Der Verband Mülheimer Fußballvereine wird drei Kassen besetzen. „Damit die Leute nicht so lange in der Kälte stehen müssen“, sagt der Vorsitzende Peter Hein. Er hofft überdies auf jede Menge Zuschauer und friedliche Spiele. Zu den beiden Vorrundentagen kamen 650 und 1100 Zuschauer.

Zum Sportlichen: In der Gruppe A treffen die beiden Topfavoriten VfB Speldorf und Blau-Weiß Mintard in ihrem jeweils zweiten Spiel direkt aufeinander (15.20 Uhr). Beide hatten sich nach der Vorrunde bereits ehrgeizig geäußert. „Wir sind der Vorjahressieger und sollten zusehen, den Titel auch zu verteidigen“, sagte Speldorfs Trainer Christian Mikolajczak. Sein Mintarder Kollege Thomas Bertzki meinte: „Das Minimalziel haben wir erreicht, jetzt wollen wir das Ding auch gewinnen.“

Die Speldorfer haben allerdings das Problem, dass ihr Trainer nur in den ersten beiden Spielen mitwirken kann. Anschließend fährt Christian Mikolajczak nach Krefeld, um dort für die Traditionsmannschaft von Schalke 04 aufzulaufen und dort die Qualifikation für das Mastersfinale in Berlin zu schaffen. „Diesen Kompromiss haben unser zweiter Vorsitzender Frank Linnecke und Olaf Thon geschlossen“, verrät Mikolajczak.

Styrumer hoffen auf Überraschung

Neben den beiden großen Favoriten komplettieren der 1. FC Mülheim und der SV Heißen die Gruppe. Vor allem die Styrumer gelten als starke Hallenmannschaft. „Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen. Auch wenn das Halbfinale sehr schwer wird, wollen wir eine Überraschung schaffen“, sagt FC-Trainer Wolfgang Heil. Er muss aller Voraussicht nach auf Ömer Özmen verzichten, der aufgrund eines Todesfalles in dieser Woche in der Türkei weilte.

In der Gruppe B ist der SC Croatia der einzige Gruppensieger aus der Vorrunde. Trainer Sven Adamietz war mit dem Auftritt seiner Mannschaft trotz dreier Siege aus drei Spielen nicht komplett zufrieden. „Dazu hätten wir besser spielen müssen“, gab er zu Protokoll. Mit der Favoritenrolle muss der MSV 07 leben. Der Bezirksligist hat in der Vorrunde immerhin den VfB Speldorf geschlagen. Für Tolga Kaymak rückt Dominik Hendricks ins Team.

Ebenfalls in der Bezirksliga spielt der SV Rot-Weiß. Die Eppinghofer sprangen nach schwerem Start gerade noch auf den Endrundenzug auf. „Wir müssen uns auf jeden Fall noch steigern, aber ich weiß ja, dass die Jungs mehr können“, sagt Trainer Dirk Pusch.

Überraschungsgast Union

Die größte Überraschung in der Endrunde ist der TuS Union 09. „Es werden sicher interessante Spiele. Wer weiß, wenn wir gut reinkommen, ist Vieles möglich“, sagt Christian Schneider, Trainer des A-Kreisligisten. Er weiß aber auch um die Rolle seiner Mannschaft: „Croatia hat alle Spiele gewonnen und die beiden Bezirksligisten haben eigentlich mehr Qualität. Es wird aber nicht einfach gegen uns.“ Lasset die Spiele beginnen.

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