Handball

Styrum verliert nach der Pause den Anschluss

Marvin Siemes war gemeinsam mit Alexander Schmidt Styrums bester Werfer. Beide trafen neunmal.

Marvin Siemes war gemeinsam mit Alexander Schmidt Styrums bester Werfer. Beide trafen neunmal.

Foto: Lars Fröhlich

Aufholjagd in den letzten zehn Minuten kommt für die DJK zu spät. 28:31-Heimniederlage gegen Wermelskirchen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

DJK Styrum 06 -
TuS Wermelskirchen 28:31 (14:16)

DJK: Schoofs, Lindmüller – Schmidt (9) Siemes (9/3), Hidding (3), Burczyk (2), Schüngel (2), Bremkes (1), Bühne (1), Mnich (1), Chakeri, Wodetzki

Trotz ordentlicher erster Hälfte sind die Verbandsliga-Handballer der DJK Styrum 06 am Sonntagvormittag leer ausgegangen. Aufgrund eines schwachen Starts in den zweiten Durchgang unterlagen sie dem TuS Wermelskirchen 07 vor 120 Zuschauern in der Halle an der Von-der-Tann-Straße mit 28:31 (14:16).

In den ersten 20 Minuten sorgten die Mülheimer für ein offenes Spiel. Die einzige Zwei-Tore-Führung ging sogar auf ihr Konto (5:3). Doch ausgerechnet in Überzahl ließen die Styrumer den Kontrahenten erstmals wegziehen. Zwei Angriffe in Folge schenkten die Hausherren leichtfertig her und wurden dafür jeweils mit Gegentoren bestraft. Aus dem 11:11-Unentschieden wurde in der 24. Minute ein 11:14-Rückstand.

Zwar verkürzte Styrum wieder auf 13:14, doch bis zum Halbzeitpfiff hatte Wermelskirchen wieder ein Tor drauf gelegt (14:16).

Der echte Knackpunkt für die Styrumer Niederlage waren aber die ersten 13 Minuten nach dem Seitenwechsel, in denen die Gastgeber lediglich zwei Treffer erzielten. In den ersten neun Minuten des zweiten Durchgangs war es sogar nur ein Treffer. Beim Stand von 15:22 sah sich Styrums Trainer Carsten Quass gezwungen, früh eine Auszeit zu nehmen. Wermelskirchen zog aber auch nach dem zweiten Styrumer Treffer in Hälfte zwei weiter davon und vergrößerte seinen Vorsprung bis auf 25:16. „Wir haben zu schnell abgeschlossen und keine Konzepte mehr gespielt“, ärgerte sich Carsten Quass über diese Phase seiner Mannschaft.

DJK kam bis auf drei Tore heran

Positiv ist aber zu bemerken, dass die Styrumer noch einmal einen Gang hochschalteten. Von 23:30 (50.) verkürzten sie bis zur 58. Minute auf 27:30. Plötzlich wurden sogar die Fans der Gäste ein wenig unruhig. Um noch einmal eine reelle Siegchance zu haben, lief den Mülheimern aber die Zeit davon. Mit dem Tor zum 27:31 machte Wermelskirchen schließlich alles klar. „Unter dem Strich kann man ja fast sagen, dass ohne diese Schwächephase mehr drin gewesen wäre“, meinte DJK-Coach Carsten Quass nach der Partie. Er fügte hinzu: „Umso schlimmer, dass es so einfach vergebene Bälle waren, die uns das Genick gebrochen haben.“

Am nächsten Sonntag spielt Styrum erneut zu Hause und empfängt die MTG Horst Essen. Anwurf ist wie üblich um 11.30 Uhr.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben