Leichtathletik

Stadt-Einzelmeisterschaften: Willems ragt heraus

Tolle Leistungen boten einige junge Mülheimer Leichtathleten bei den Stadtmeisterschaften dar – vor allem im Hochsprung.

Tolle Leistungen boten einige junge Mülheimer Leichtathleten bei den Stadtmeisterschaften dar – vor allem im Hochsprung.

Foto: Franz Naskrent / FUNKE Foto Services

Am Kahlenberg zeigte Ole Willems vom Dümptener TV, weshalb er bei den kommenden Nordrhein-Meisterschaften eine Favoritenrolle spielt.

Bei den Leichtathletik Stadt-Einzelmeisterschaften am Kahlenberg hat Ole Willems vom Dümptener TV in seiner Parade-Disziplin Hochsprung ein deutliches Ausrufezeichen an seine Konkurrenz gesendet. Der 17-Jährige, der zurzeit in der U18-Wettkampfklasse antritt, lag beim Event am vergangenen Wochenende gleich 40 Zentimeter vor dem Zweitplatzierten und Teamkollegen Moritz Hüskes.

Mit 1,90 Metern untermauerte er, dass er sich auch schon zu Beginn der Freiluft-Saison in Top-Form befindet. „Mit dieser Marke kann Ole auch bei den Nordrhein-Meisterschaften eine prägende Rolle spielen“, berichtete Klaus Moll, der Ehrenvorsitzende der Mülheimer Leichtathletik-Fachschaft. Die Wettkämpfe in Mönchengladbach finden am ersten Juni-Wochenende statt. Willems gewann am Kahlenberg bei den städtischen Meisterschaften zudem den Weitsprung mit einer Weite von 5,71 Metern, lief die zweitbeste 100 Meter Zeit und landete im Diskuswurf ebenfalls als Zweiter auf dem Treppchen.

Neben Willems überzeugten bei den Meisterschaften noch einige weitere junge Leichtathleten. So zum Beispiel Finn-Ole Nilsson von der TG 1856 Mülheim. Er sicherte sich in der Jugendklasse M15 die Siege auf 100 Metern, im Hochsprung, Weitsprung und im Speerwerfen. „Vor allem die 1,65 Meter im Hochsprung sind hervorzuheben“, betonte Klaus Moll beim Blick auf die zahlreichen Ergebnisse der Wettkämpfe.

Automatische Zeitabnahme fiel aus

Da es in Mülheim weiterhin keine Sportstätte mit einer Tartanbahn gibt, fanden alle Laufdisziplinen wie gewohnt auf Asche statt. Unerfreulicher Weise fiel auch noch die automatische Zeitabnahme aus, sodass wieder per Hand gestoppt werden musste. Beachtenswerte 100 Meter lief dabei Rick Lithen vom TSV Viktoria Mülheim – handgestoppte 12,60 Sekunden. Moll:„Mit dem Hintergrund, dass auf Asche gelaufen wird, ist das wirklich eine tolle Zeit.“

Der Ehrenvorsitzende der Mülheimer Leichtathletik-Fachschaft hob zudem die Leistungen von Lara Wiersch (Turnerschaft Saarn) hervor. Sie lief in der U20-Klasse über 100 Meter eine „tolle Zeit“ von 13,20 Sekunden. Wiersch könne in diesem Jahr „auf Tartan mit Sicherheit eine Zeit unter 13 Sekunden laufen.“

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