FELDHOCKEY

Showtime bei der EHL in Eindhoven beginnt zur Frühstückszeit

Konsequentes Attackieren: Lukas Windfeder, Nationalspieler in Reihen des HTC Uhlenhorst, stellt sich dem Eindhovener Bob de Voogd entschlossen in den Weg,

Konsequentes Attackieren: Lukas Windfeder, Nationalspieler in Reihen des HTC Uhlenhorst, stellt sich dem Eindhovener Bob de Voogd entschlossen in den Weg,

Foto: BEAUTIFULSPORTS/Orangepictures

mülheim.   Das Viertelfinale und damit der Vergleich zwischen dem HTC Uhlenhorst und Mannheimer HC bei der EHL in Eindhoven kommt im Frühstücksformat daher.

Die Euro Hockey League (EHL) hält immer wieder Überraschungen parat. Diese sorgt unweigerlich für zwiespältige Gefühle: Das Viertelfinale und damit der deutsche Vergleich zwischen dem HTC Uhlenhorst und dem Mannheimer HC kommt im Frühstücksformat daher. Auf der feinen Anlage des gastgebenden HC Oranje-Rood Eindhoven, den die Uhlen am Mittwochabend gekonnt aus dem internationalen Wettbewerb gekegelt haben, beginnt die Show am Samstag bereits um 9.30 Uhr.

Trainer Omar Schlingemann sieht auch Vorteile

„Wir nehmen es, wie es kommt“, lautet die Ansage des Mülheimer Cheftrainers Omar Schlingemann, der mit seiner unaufhaltsamen Auswahl im Heimatland nach den Sternen greift. „Der Tag hätte auch gut und gern um 11 Uhr beginnen können, doch ich sehe auch Vorteile. Es ist noch nicht so warm und wenn wir weiterkommen, haben wir mehr Zeit zur Regeneration. Das ist doch gar nicht so schlecht.“

Gegner wäre dann am Sonntag im Final Four (entweder um 13 oder um 15.15 Uhr) der Gewinner des belgischen Vergleichs zwischen dem KHC Dragons und dem Waterloo Ducks HC. Die weiteren KO8-Partien: Club Egera - Real Club de Polo und AH&BC Amsterdam - Rot-Weiss Köln.

Auf Mülheimer Auswahl wartet eine schwierige Mission

Omar Schlingemann sieht eine weitere schwierige internationale Mission auf seine Auswahl zukommen: „Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe, in dem Details den Ausschlag geben werden. Der MHC, der immer gut ausbalanciert und gut vorbereitet ist, verteidigt unfassbar solide und stark, wir werden dem Technik und Geschwindigkeit entgegensetzen. Wir müssen natürlich gut verteidigen und werden auf den richtigen Moment warten.“

Wie immer, wenn dem HTCU das Topteam aus Nordbaden gegenübersteht (in der Bundesliga gab es in dieser Saison eine 0:2-Niederlage im Waldstadion und ein 3:3 am Neckarkanal), geht es um das zentrale Thema Strafeckenvermeidung. Natürlich, der weltweit anerkannte Spezialist Gonzalo Peillat, der in der Bundesliga-Torschützenliste (22 Treffer, davon 20 Ecken) hinter Timm Herzbruch den zweiten Platz belegt, erzielte beim lockeren 6:0-Auftaktsieg gegen Dinamo Kazan aus Russland in dieser Disziplin drei Treffer. Mit dem Weltklassestürmer Lucas Villa gibt es beim MHC im Übrigen einen weiteren Olympiasieger aus Südamerika.

Die Blessur von Benedikt Fürk bereitet Sorgen

Omar Schlingemann fiebert einem ganz engen Schlagabtausch entgegen. „Wir gewinnen nicht mit 6:0 - und die Mannheimer auch nicht. Das wir ein Resultat mit ein, zwei Toren Unterschied. Dieses Spiel bleibt bis zum Ende spannend.“

Spannend wird es auch mit Blick auf Nationalspieler Benedikt Fürk, der sich gegen den HC Oranje-Rood eine Blessur zugezogen hat. Das letzte Wort hat die medizinische Abteilung der Uhlenhorster. Spätestens beim nahenden Final Four in Krefeld wird der Abwehrspieler mit seiner ganzen Erfahrung gebraucht.

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