Schwimmen

Schwimmer der SG Mülheim überzeugen in der Nachbarstadt

Zu einer Bronzemdaille schwamm Michael Saltaev beim Wettkampf in Essen. Er wurde in die JEM-Wertung mit einberechnet und belegte über 100m Rücken den dritten Platz.

Foto: Franz Naskrent

Zu einer Bronzemdaille schwamm Michael Saltaev beim Wettkampf in Essen. Er wurde in die JEM-Wertung mit einberechnet und belegte über 100m Rücken den dritten Platz. Foto: Franz Naskrent

Die SG Mülheim schickt 43 Athleten ins Rüttenscheider Becken und sammelt zahlreiche Medaille. Damian Wierling lässt die Konkurrenz alt aussehen.

Die Essener „swim&fun days“ sind seither für die Mülheimer Schwimmer ein wichtiger Termin im Wettkampfkalender. Mit 3829 Starts bei 771 Athleten war es ein großes Event – mit dabei waren auch einige Aktive aus dem Nationalmannschaftskader.

Mit 43 Teilnehmern reiste das Mülheimer Team in Rüttenscheid an. Trotz der starken Konkurrenz aus ganz Deutschland konnten sich so einige Mülheimer Schwimmer Treppchenplätze erkämpfen. Am erfolgreichsten zeigte sich Niklas Krüger (2005), der nicht unter Mülheimer Flagge schwamm sondern an diesem Wochenende zum NRW-Auswahlteam gehörte. Krüger gewann in seinem Jahrgang die 100 und die 200 Meter Brust. Zweite Plätze holte er über 100 und 200 Meter Freistil und einen dritten Platz über 200m Lagen.

Drei Goldmedaillen über 50 und 100m Brust sowie 100m Schmetterling und Silber über 100m Rücken gewann Julian Krüger (2007). Sein ein Jahr älterer Kamerad Philipp Kremer holte Gold über 50 und 100m Brust, Silber über 100m Freistil und Bronze über 200m Freistil.

Saltaev-Brüder mit überzeugenden Leistungen

Stolz war auch Leni Mund (‘07) über ihre zwei erkämpften Goldmedaillen über die 50 und 100m Brust. Nach einer starken zweiten Bahn über die 100m zeigte die Uhr 1:26,67 Minuten und damit Jahresbestzeit im Jahrgang an. Teamkollegin Gesa Körber (‘07) siegte über 100m Rücken und holte Silber über 50m Freistil. Eine Goldene ging auch an Denis Saltaev über 50m Rücken sowie Bronze über die doppelte Distanz. Sein Bruder Michael kam auf Grund seines Alters in die JEM Wertung, die zwei Jahrgänge betraf (2000/01) und erreichte dort einen dritten Platz über die 100m Rücken. In der EYOF Wertung der Jungs, die auch über zwei Jahrgänge gewertet wurde (2002/03), sicherte sich Timo Ewert den zweiten Platz über 200m Lagen. In die EYOF Wertung der Mädchen (2003/04) fiel Johanna Leringer. Sie eroberte sich Bronze über 200m Rücken.

Rebekka Höffken (‘07), erschwamm sich in ihrem Jahrgang Silber über 100m Schmetterling und Bronze über 50m Freistil. Eine Silbermedaille ging jeweils an Malte Wex (‘04) über 50m Brust und Maja Brocilo (‘06) über 50m Schmetterling. Bronze holten Arleen Rumbaum (‘06) über 200m Brust und Sebastian Dinnes (‘07) über 100m Schmetterling. „Das war auch außerhalb der Medaillenränge für die Mülheimer ein starker Wettkampf, so hat der eine oder andere sein Ticket für Berlin gezogen“, sagte SG Vorstand Christian Mund.

Wierling zeigt sein Können

Natürlich startete auch Damian Wierling in seinem Trainingsbad. Zunächst ließ er über 50m Freistil niemanden an sich herankommen. Er siegte beim Vor- und Endlauf. Tagsdarauf standen die 50m Rücken auf dem Programm, wo er sich eigentlich mit seinem Nationalteam -Kameraden Christian Diener messen wollte. Doch als der Lauf aufgerufen wurde blieb der Block leer – Wierling trat nicht an Kurz darauf stand er dann doch auf dem Block. Über die 50m Schmetterling konnte er den Vorlauf und das Finale für sich entscheiden. Auch über 100m Freistil zeigte er, wer zur Zeit schnellster Deutscher über diese Strecke ist.

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