FELDHOCKEY

Schiedsrichter Thomas Hinsken erstmals beim Final Four

Voller Einsatz als Spieler: Thomas Hinsken greift aber mittlerweile nur noch zur Pfeife.

Voller Einsatz als Spieler: Thomas Hinsken greift aber mittlerweile nur noch zur Pfeife.

Ehemaliger Kahlenberger konzentriert sich seit 2017 voll auf die Laufbahn als Unparteiischer. Der 28-Jährige ist gespannt auf den Videobeweis.

Bis 2017 spielte Thomas Hinsken (28) für den Kahlenberger HTC. Seitdem konzentriert er sich auf das Schiedsrichterwesen und ist am Wochenende erstmals beim Final Four der Damen mit dabei. Marcel Dronia sprach mit ihm.

Hallo Herr Hinsken, zum ersten Mal dürfen Sie beim Final Four pfeifen. Kam die Nominierung überraschend?

Ja, das kam schon etwas überraschend. Ich habe bisher nur mehrere Jugend-Endrunden und in der Rückrunde in der Damen-Bundesliga gepfiffen. Aber offenbar wurde mein Leistungsniveau akzeptiert.

Was wird sich am Wochenende für Sie verändern?

Der größte Unterschied ist natürlich der Videobeweis, den habe ich jetzt auch zum ersten Mal. Ich bin gespannt, wie es funktioniert. Auf der einen Seite erhöht es den Druck auf den Schiedsrichter, auf der anderen Seite bietet es einfach eine Hilfestellung.

Es wird eine große Kulisse geben. Sind Sie nervös?

Ich bin eher positiv aufgeregt. Von den Jugendendrunden kenne ich den Rahmen, aber bei den Damen und Herren wird es natürlich noch einmal etwas anderes.

Liegt ihr Fokus jetzt komplett auf dem Pfeifen?

Ja, ich habe 2017 mein letztes Heimspiel am Kahlenberg gemacht. Ich wusste, dass ich kein Nationalspieler mehr werde und nicht mehr um die deutsche Meisterschaft spiele. Deswegen konzentriere ich mich jetzt voll darauf.

Bei den Damen müssen sie natürlich neutral sein, aber wer ist Ihr Favorit bei den Männern?

Auch da bin ich komplett neutral. Mülheim und Köln sind natürlich aufgrund ihrer Punktausbeute favorisiert aber an so einem Wochenende kann alles passieren. Ich glaube, das ist in dem Fall dann auch keine Floskel. Da kommt es darauf an, ob an dem Tag alles passt.

>> Insgesamt drei Mülheimer Referees sind dabei

Bei den Männern sind die beiden Mülheimer Schiedsrichter Christian Blasch vom HTC Uhlenhorst und Benjamin Göntgen vom Kahlenberger HTC im Einsatz.

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