Handball

Saarner verlieren das Spitzenspiel nach der Pause

Jens Rotthäuser und der VfR mussten sich in Ratingen geschlagen geben. Der Routinier vertrat Trainer Frank Rademacher.

Jens Rotthäuser und der VfR mussten sich in Ratingen geschlagen geben. Der Routinier vertrat Trainer Frank Rademacher.

Foto: Michael Dahlke

Nach ordentlicher erster Hälfte erzielen die Mülheimer in Ratingen nur noch sieben Tore.

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SG Ratingen 2011 II -
DJK-VfR Saarn 23:17 (11:10)

VfR: Wortberg, Schneider – Kaiser (5), Arend (3), Cordes (3), Linssen (3), Ostroga (3), Banse, Benkert, Felchner, Garthmann, Humbeck, Kilgast, Rotthäuser

Eine Halbzeit lang konnten die Handballer des DJK-VfR Saarn im Spitzenspiel gegen den Tabellenführer SG Ratingen II mithalten, doch die Leistung im zweiten Spielabschnitt reichte nicht, um etwas Zählbares vom Spitzenreiter mitzunehmen. Die Mülheimer verloren mit 17:23 (10:11) und liegen jetzt drei Punkte hinter Rang eins zurück.

„Es wäre mit Sicherheit mehr drin gewesen, aber dazu hätten wir das Niveau aus der ersten Halbzeit halten müssen“, meinte Jens Rotthäuser, der den im Skiurlaub weilenden Trainer Frank Rademacher vertrat. Den ersten Abschnitt hatten die Mülheimer mit nur einem Tor Rückstand beenden. „Da haben wir sicher auch von einigen Fehlwürfen der Ratinger profitiert, aber bis dahin insgesamt ein ordentliches Spiel gemacht“, so Rotthäuser.

In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit konnten die Saarner ebenfalls noch mithalten, doch sowohl im Angriff als auch in der Abwehr stieg die Fehlerquote zunehmend. Es folgte eine lange Phase ohne Saarner Treffer. „Wir waren viel zu statisch unterwegs und haben die Abwehr überhaupt nicht in Bewegung bekommen“, ärgerte sich der Routinier. Kamen die Gäste doch einmal zum Abschluss, scheiterten sie ein ums andere Mal am eingewechselten Ratinger Schlussmann.

„Hätten mehr anpacken müssen“

Auch in der Defensive fand der VfR nicht mehr zur Leistung aus dem ersten Durchgang zurück. „Wir hätten viel mehr anpacken und rutschen müssen“, meinte Rotthäuser. Die eigenen Torhüter Marcel Schneider und Lars Wortberg nahm Rotthäuser indes aus der Kritik aus. „Die beiden haben ihre Sache gut gemacht.“ Ohnehin war sich der Coach sicher, dass der Schuh in diesem Spitzenspiel vor allem im Angriff drückte. „17 Tore sind sicher kein Grund zur Belobigung“, meinte Rotthäuser. Nur fünf Saarner trugen sich in die Torjägerliste ein. Die Ausbeute war unter dem Strich zu wenig, um den Tabellenersten in Bedrängnis zu bringen.

Rückrundenstart in Kettwig

Das letzte Spiel der Hinrunde führt den VfR Saarn am kommenden Wochenende zur Zweitvertretung des Kettwiger SV, die aktuell auf dem fünften Tabellenplatz der Landesliga notiert ist. Am darauffolgenden Samstag (28. Januar) beginnt die Rückrunde mit einem Auswärtsspiel beim TV Cronenberg in Essen. Es folgt das erste Heimspiel des neuen Jahres gegen Fortuna Düsseldorf am 5. Februar.

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