FUSSBALL

Reichlich Tore bei RWM und den Löwen

Seine beiden Tore reichten RWM nicht zum Sieg: Stürmer Pierre Hirtz (Mitte).

Foto: Udo Gottschalk

Seine beiden Tore reichten RWM nicht zum Sieg: Stürmer Pierre Hirtz (Mitte). Foto: Udo Gottschalk

Beide Teams geben einen Vorsprung aus der Hand. Wichtiger Sieg für den Spielverein 07. Auch Spitzenreiter Mintard kehrt in die Erfolgsspur zurück

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Hoch her ging es am Sonntag in den Spielen der beiden Bezirksligisten SV Rot-Weiß und 1. FC Mülheim. Beide Teams gaben Vorsprünge aus der Hand. Während RWM zumindest punktete, mussten sich die Löwen geschlagen geben. Einen wichtigen Sieg feierte derweil der Spielverein 07, auch Blau-Weiß Mintard kehrte in die Erfolgsspur zurück.

SpVgg Steele 03/09 – SV Rot-Weiß 4:4 (0:3). „Wenn mir vor dem Spiel einer gesagt hätte, dass wir unentschieden spielen, hätte ich das sofort genommen und wär gar nicht erst hingefahren“, meint RWM-Trainer Dirk Pusch. Nach dem Schlusspfiff sah seine Gemütswelt ein ganzes Stück anders aus. Denn nach einer 3:0- und 4:3-Führung war seine Elf nicht als Sieger vom Platz gegangen. „Nach einem 3:0 darf man keinen Punkt mehr abgeben, das muss man einfach nach Hause fahren“, ärgerte sich Pusch.

Seine Mannschaft hätte schon früh zurückliegen können, spielte dann aber stark und effizient. Philipp Wypler, Pierre Hirtz und erneut Wypler stellten die 3:0-Pausenführung her. Damit war das Spiel eigentlich vorentschieden, doch die Rot-Weißen hatten die Rechnung ohne die Essener gemacht. Nach 64 Minuten hieß es 3:3. „Dass wir dann noch einmal reinkommen und wieder in Führung gehen, muss ich der Mannschaft hoch anrechnen“, so der RWM-Coach. Doch auch Hirtz’ zweiter Treffer sollte nicht reichen, denn Steele glich mit dem letzten Angriff aus.

Michael Siminenko (re.) erzielte früh zwei Tore für den 1. FC Mülheim. Foto: Michael Gohl 1. FC Mülheim – Blau-Gelb Überruhr 3:5 (2:2). Es waren gerade sechs Minuten auf dem Sportplatz an der Moritzstraße gespielt, da rieben sich einige Zuschauer verwundert die Augen. Der Gastgeber führte im Duell gegen den favorisierten Tabellenzweiten mit 2:0. Michael Siminenko hatte bereits einen Doppelpack geschnürt. Doch die Ernüchterung folgte auf dem Fuße: Nach etwas mehr als einer halben Stunde glichen die Essener den Spielstand aus, gingen nach der Pause früh in Führung und bauten ihren Vorsprung bis auf 5:2 aus. Da war noch nicht einmal eine Stunde gespielt. Die Styrumer hatten allerdings nicht mehr die richtige Antwort parat, um noch einmal zurückzukommen. Das 3:5 durch Remzi Aslan fiel erst in der Nachspielzeit.

Den Kampf angenommen hat Blau-Weiß Mintard. Herausgekommen ist ein verdienter 3:1-Sieg über Mündelheim. Foto: Zoltan Leskovar Blau-Weiß Mintard – TuS Mündelheim 3:1 (2:0). Nach zwei Spielen ohne Sieg ist Mintard zurück in der Erfolgsspur. Allerdings machte es der Tabellenführer zu lange spannend, weil er ein ums andere Mal Ecken und Freistöße gegen sich produzierte. „Solange der Ball im Spiel war, waren wir die bessere Mannschaft, aber bei den Standards war Mündelheim durchaus gefährlich“, erklärt Trainer Ulf Ripke. Kein Wunder, dass auch der Anschlusstreffer in Folge eines Freistoßes entstand. „Danach sind wir noch einmal kurz ins Schwimmen geraten“, sagte Ripke. In der letzten Viertelstunde fing sich sein Team aber wieder und Mathias Lierhaus erzielte per Strafstoß das 3:1. Es war sein zweiter Treffer, das 1:0 hatte Seyhan Eken erzielt. Zudem war den Blau-Weißen beim Stand von 3:0 ein Treffer von Marco Langer wegen einer Abseitsposition aberkannt worden.

Siegtorschütze für den Spielverein 07: Angreifer David Nipken. Foto: Kerstin Bögeholz SC Frintrop – MSV 07 0:1 (0:1). Einen Schönheitspreis gewann am Sonntag weder der SC Frintrop, noch der Mülheimer SV 07. Das war MSV-Trainer Dirk Roenz aber auch herzlich egal, denn seine Mannschaft sammelte drei wichtige Punkte ein. „Vielleicht war es ein Unentschieden-Spiel, aber bei uns hat die Einstellung gestimmt und alle, die reingekommen sind, haben ihre Sache gut gemacht“, so Dirk Roenz.

Der Coach musste nach dem Pokalspiel in Raadt (5:2) den gesperrten Manuel Matenar und seinen verletzten Sohn Pascal ersetzen. Gut eingefügt hat sich vor allem David Nipken, der in der 39. Minute die einzige MSV-Chance im ersten Durchgang zum 1:0 verwertete. In der zweiten Halbzeit war Frintrop mehr in der Mülheimer Hälfte, 07-Keeper Jamie Fischer musste aber nur einmal wirklich eingreifen. „Es war eine gute Mannschaftsleistung“, lobte Dirk Roenz.

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