SCHWIMMEN

Mülheimer Wohlklang in der Wuppertaler Schwimmoper

Um eine pfiffige Kostümierung nie verlegen: Die beim NRW-Finale in der Wuppertaler Schwimmoper erfolgreiche C-Jugend-Mannschaft der SG Mülheim.       

Foto: Carmen Wierling

Um eine pfiffige Kostümierung nie verlegen: Die beim NRW-Finale in der Wuppertaler Schwimmoper erfolgreiche C-Jugend-Mannschaft der SG Mülheim.        Foto: Carmen Wierling

mülheim.   Emotionen waren garantiert in der Wuppertaler Schwimmoper, in der das DMSJ-NRW-Finale stattfand. Mit neun Teams war die SG Mülheim am Start.

Emotionen waren garantiert in der Wuppertaler Schwimmoper, in der das DMSJ-NRW-Finale stattfand. Mit allen neun Mannschaften trat die SG Mülheim im Kampf um Platzierungen und die Qualifikation für das Bundesfinale an. Letzteres betrifft nicht die E-Jugend, für die ganz jungen Wassersportler ist beim NRW-Finale Schluss. Die Mülheimer E startete als Favorit in den Wettkampf, war sie doch in den vergangenen fünf Jahren Titelträger im Bundesland Nordrhein-Westfalen geworden.

SG trifft in Wuppertal auf starke Konkurrenz

Aber die Konkurrenz in der Oper war stark und Hamza Ameziane, Mira Bell, Paul Everbeck, Cleo Hentschke, Maximilian Heß, Marijan Luka Mohrhenn und Julia Rühl lieferten sich harte Wettkämpfe mit ihrem stärksten Konkurrenten, der TPSK 1925 aus Köln, deren Trainer im Vorfeld angekündigt hatte, sich diesmal den Sieg zu holen.

Und fast sah es so aus als würde er recht behalten, als die Mülheimer im letzten Rennen nach dem dritten Schwimmer 1,2 Sekunden zurücklagen, bevor Julia Rühl ins Wasser sprang. Sie gab alles und fing den Gegner kurz vor dem Ziel ab und holte so den Gesamtsieg für die Mannschaft.

In der Schwimmhalle geht es ungemein lautstark zu

Die Lautstärke in der Halle schwoll dabei an, 95 Dezibel zeigte der Zeiger des Messgerätes, woran die Mülheimer Anhänger, diesmal sogar mit drei Trommeln bewaffnet, großen Anteil hatten. Eine Tüte mit Ohrstöpseln, an der sich jeder bedienen konnte, war natürlich auch dabei.

Ähnlich spannend machten es die Jungen der Mülheimer C-Jugend. Sie traten nur zu viert an, da mit Niklas Krüger ein Leistungsträger immer noch nicht genesen war. „Wir versuchten die Jungs stark zu motivieren, damit sie an sich glaubten, das war am Anfang nicht einfach“, so Trainerin Anja Schulte. Luka Bork, Dennis Ewert, Denis Saltaev und Malte Wex wuchsen über sich hinaus und konnten sich den Vizemeistertitel hinter den starken Essenern sichern.

B-Jungen hatten mit Erkrankungen zu kämpfen

Die B-Jungen hatten im Vorfeld mit Erkrankungen zu kämpfen und hofften, dass sie genug Kraft hatten, um die Rennen durchzustehen. Alexander Kiselev, Christopher Lucibello, Simon Meier, Fritz Mund, Philipp Peters, Christian Wex und Maxim Wolters wollten unbedingt eine Medaille haben. Sie pendelten in den Wettkämpfen immer wieder zwischen Platz drei und vier.

Mit drei Sekunden Vorsprung Bronzemedaille erkämpft

Am Ende des Tages sollte sich ihr Bemühen lohnen, mit drei Sekunden Vorsprung vor der SG Neuss eroberte die Mülheimer Staffel die Bronzemedaille.

Nicht so viel Glück hatte die erste Mannschaft der weiblichen D-Jugend. Maja Brocilo, Gesa Körber, Leni Mund, Arleen Rumbaum und Svenja Skiba verpassten knapp die Bronzemedaille und holten einen guten vierten Platz hinter der SG Gladbeck/Recklinghausen.

Die Auswertung wird mit großer Spannung erwartet

Die weitere Mülheimer Platzierungen: Zweite Mannschaft E-Jugend Platz 13, zweite Mannschaft weibliche D-Jugend Platz 16, männliche D-Jugend Platz zehn, weibliche C-Jugend Platz elf, weibliche B-Jugend Platz sieben.

„Mit Spannung wird jetzt die Auswertung für Deutschland erwartet und ob sich die ein oder andere Mannschaft für das Bundesfinale im Januar qualifiziert hat“, so die SG-Pressewartin Carmen Wierling.

Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik