TENNIS

Mülheimer Tennis-Duo nutzt den Heimvorteil

Foto: Simon Kieser / Funke Foto Services

Mülheim.  Lisa Krohnen-Dauser überrascht mit der Endspielteilnahme ebenso wie der ungesetzte Felix Lucht mit dem Einzug ins Halbfinale.

Ihren Heimvorteil genutzt haben Lisa Krohnen-Dauser und Felix Lucht beim mit 1000 Euro dotierten Turnier um den Tennis-Traveller-Cup. Sie belegten die Plätze zwei und drei in der jeweils gut besetzten Damen- und Herrenkonkurrenz. Das Abschneiden kam für beide überraschend.

„Das Turnier zeichnete sich durch ein hochrangiges Teilnehmerfeld insbesondere bei den Damen aus. Es wurde spannendes und erstklassiges Tennis geboten“, sagte Uwe Schumann, Inhaber der Tennisakademie PMTR, die das Turnier wieder für den benachbarten Kahlenberger HTC organisiert hatte.

Top vier zählt zu den besten 200 in Deutschland

Die an den Positionen eins bis vier gesetzten Spielerinnen zählen zu den Top 200 in Deutschland. Als Nummer acht ging Lisa Krohnen-Dauser vom Gastgeber KHTC ins Rennen. Ihre Auslosung war nicht optimal, denn schon im Viertelfinale traf die Verbandsligaspielerin auf die Top-Favoritin Ana-Lena Toto vom SV Bayer Wuppertal. Die Außenseiterin präsentierte sich aber in Top-Form und setzte sich mit 7:6, 1:6 und 10:8 durch. Im Halbfinale gegen die Kamp-Lintforterin Sadina Becic hatte Krohnen-Dauser ebenfalls im Match-Tiebreak knapp die Nase vorne (12:10).

Erst im Endspiel musste sie sich der erst 13-jährigen Nachwuchsspielerin Carolin Raschdorf vom ETuF Essen mit 3:6, 1:6 geschlagen geben. Die Essenerin ist in ihrem U13-Jahrgang deutsche Vizemeisterin.

Finaleinzug trotz wenig Training

Lisa Krohnen-Dauser meinte nach dem Finale: „Bei den Match-Tiebreaks bin ich selbstbewusst geblieben. So konnte ich im Halbfinale drei Matchbälle abwehren. Der Finaleinzug kam für mich überraschend, da ich berufsbedingt nicht viel trainieren konnte.“

Für eine faustdicke Überraschung sorgte auch Felix Lucht. Der 15-jährige Kahlenberger zog ins Halbfinale ein und musste sich dort knapp dem späteren Turniersieger Lynn Max Kempen (Wanne-Eickel) geschlagen geben. Bis ins Viertelfinale kamen die Brüder Marwin und Torben Geppert (beide KHTC).

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