FUSSBALL

MSV verdient sich den ersten Saisonsieg

Hat er noch: Mit einem langen Bein gelingt es dem MSV-Neuzugang Christopher Weißfloh noch, diesen Ball anzunehmen,

Foto: Michael Dahlke

Hat er noch: Mit einem langen Bein gelingt es dem MSV-Neuzugang Christopher Weißfloh noch, diesen Ball anzunehmen, Foto: Michael Dahlke

Zufrieden ist Trainer Dirk Roenz mit der Vorstellung seiner Mannschaft beim 2:1 über Mündelheim aber nicht. Petz und Hysenlekaj treffen.

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Mülheimer SV 07 –
TuS Mündelheim 2:1 (1:0)

Tore: 1:0 Petz (45.), 1:1 Hoffmann (57.), 2:1 Hysenlekaj (80.)

MSV: Fischer – Götze, Steininger, Käsch, Nagel (28. Brose) – Römer, Hysenlekaj – Matenar, Hendricks (68. Roenz), Weißfloh (82. Reis) – Petz

Aufatmen beim MSV 07, der erste Saisonsieg ist. Zwar konnte der Fußball-Bezirksligist am Mittwochabend nicht begeistern, verdiente sich aber aufgrund einer Mehrzahl an Chancen einen 2:1 (1:0)-Heimerfolg über den TuS Mündelheim.

MSV-Trainer Dirk Roenz fand den Auftritt seiner Mannschaft sogar „grottenschlecht“. Vor allem in Sachen Passspiel und Zuordnung war er nicht zufrieden. „Aufgrund der Chancen denke ich aber, dass der Sieg in Ordnung geht“, so Roenz.

Eckentraining zahlt sich beim ersten Treffer aus

Christopher Weißfloh hatte für seine Mannschaft die erste gute Chance, dann sah es lange nach einem 0:0 bis zur Pause aus. Doch kurz vor dem Ende des ersten Durchgangs vollendete Daniel Petz eine einstudierte Eckenvariante zur Führung der Hausherren.

Das Vorhaben, nach dem Wechsel näher an den Gegner dran bleiben zu wollen, ging nicht in Erfüllung. Mündelheim bedankte sich und glich in der 57. Minute aus. Eine Flanke segelte zum langen Pfosten, wo ein Duisburger mutterseelenallein aufs Tor köpfte. Den versuch parierte MSV-Keeper Jamie Fischer noch stark, doch der Ball kam zum ebenso unbedrängten Sebastian Hoffmann – 1:1.

Ausgleich weckt neue Leidenschaft im MSV-Team

Doch der Treffer weckte in den MSV-Spielern ganz offensichtlich neue Leidenschaft und neuen Kampfesmut. Die Mülheimer nahmen das Zepter wieder in die Hand und wurden zehn Minuten später durch den Treffer von Blerim Hysenlekaj belohnt.

„Wie wir diesen Sieg eingefahren haben, danach fragt morgen keiner mehr“, meinte Dirk Roenz. Aber der MSV-Trainer hob auch warnend den Zeigefinger. „So etwas dürfen wir uns nicht zu oft erlauben, denn in manchen Spielen wird der Schuss dann nach hinten losgehen,“

Am Sonntag spielen die „07er“ bei Adler Union Frintrop.

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