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Masters schlagen bei der DM auf Platz vier an

Eine verschworene Gemeinschaft: Bei der DM in München bestätigten die Mülheimer ihren Ruf als eine der besten deutschen Mannschaften.

Foto: SG Mülheim

Eine verschworene Gemeinschaft: Bei der DM in München bestätigten die Mülheimer ihren Ruf als eine der besten deutschen Mannschaften. Foto: SG Mülheim

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Mit einer überragenden Leistung und der lautstarken Unterstützung der acht mitgereisten Schlachtenbummler erreichte das Masters-Team der SG Mülheim bei der deutschen Mannschaftsmeisterschaft in München Platz vier.

Es siegte die favorisierte SG Dortmund mit 22.198 Punkten, vor der SG Berlin Neukölln (21.283), Dritter wurde der Vorjahressieger TSC Berlin (21.055). Die Mülheimer steigerten sich im Vergleich zum Vorkampf erheblich und landeten mit nur 91 Punkten Rückstand auf die Bronzemedaille auf Platz vier (20.964).

Den Gäste aus dem Westen gelingt ein Start nach Maß

Schon der erste Start, der oft maßgeblich für den weiteren Verlauf der Veranstaltung ist, brachte die Mülheimer in Stimmung. Tomas Prescher (AK 50) ging über 200 Meter-Freistil an den Start und verbesserte sich zum Vorkampf um zwei Sekunden. Der „Oldie“ schlug nach 2:07,81 Minuten an. Danach bestätigte Hanna Kleischmann (AK 20) ihre gute Form aus dem Vorkampf und schwamm über 100 Meter-Brust 1:15,81 und über 200 Meter-Lagen 2:30,64 Minuten.

Langstrecken- und Lagen-Spezialistin Claudia Thielemann (AK 45) wollte ihre famose Leistung des Vorkampfes unbedingt verbessern und schrammte über 400 Meter-Lagen in 5:28,81 Minuten nur um acht Zehntelsekunden am deutschen Altersklassenrekord vorbei. Auch ihre Zeit über 400 Meter-Freistil (4:46,34 Minuten) bedeutete eine europäische Spitzenzeit.

Auf den Punkt topfit

Weitere Masters zeigten eine überzeugende Leistung. Thomas Janssen (AK 45) war wieder auf den Punkt fit und schwamm die 50 Meter-Brust in neuer persönlicher Bestzeit von 0:32,20 Minuten. Auch Andree Haack (AK 40) hat gezeigt, dass er sich perfekt alleine vorbereiten kann und holte über 100 Meter-Lagen in 1:04,36 Minuten über 800 Punkte.

Sophie Kerres (AK 20) steigerte sich über 50 Meter-Schmetterling und schlug nach 0:29,92 Minuten wiederum unter 30 Sekunden an. Auch Annett von Rekowski (AK 40) lieferte mit ihren Rennen über die Freistilstrecken 400 und 800 Meter einen starken Beitrag und holte in 4:50,98 bzw. 9:56,16 Minuten wichtige Punkte für die SGM. Sprinter Felix van der Felden (AK 25) sprang zweimal ins Becken und siegte über 100 Meter-Schmetterling (0:57,07) und über 50 Meter-Freistil (0:23,65) deutlich.

Lutz Kremer eröffnet in der Landeshauptstadt zweiten Abschnitt

Lutz Kremer (AK 40) eröffnete den zweiten Abschnitt mit 2:05,63 Minuten über 200 Meter-Freistil. Noel Gabriel Gemsjäger (AK 20) zeigte über 100 Meter-Brust gute Form und schlug nach 1:06,16 Minuten ebenso souverän als Erster an wie über 100 Meter-Freistil in 0:54,15. Rücken- und Lagenspezialistin Eva-Maria Damberger (AK 20) flog über 100 Meter-Rücken drei Sekunden schneller ins Ziel als im Vorkampf und beendete das Rennen mit 903 Punkten in ausgezeichneten 1:06,49 Minuten. Auch über 200 Meter-Lagen verbesserte sie sich mit 2:29,83 Minuten.

Tomas Pescher knackt in der AK 50 die 1000-Punkte-Marke

Tomas Prescher (AK 50) holte über 200 Meter-Rücken mit der Zeit von 2:24,41 Minuten erstmals über 1000 Punkte. Über 100 Meter-Freistil sammelte er in 0:58,42 Minuten als Einziger im Wettkampf 12 über 900 Punkte. Lars Friedemann (AK 45) verbesserte seine Zeit über 200 Meter-Brust auf 2:39,96 Minuten: „Wenn man bedenkt, dass ich vorletztes Wochenende mit Fieber im Bett gelegen habe, geht die Zeit in Ordnung.“

„Für unsere Trainingsbedingungen haben wir das Optimale herausgeholt. Wir gehören zu den vier Top-Teams in Deutschland mit sehr großem Vorsprung zu den nächsten Mannschaften“, zeigte sich auch Coach Ragnar Stermann (AK 50) zufrieden, nachdem er als Aktiver über die 50 und 100 Meter- Rücken (0:29,53 bzw. 1:03,69 Minuten) sowie über 100 Meter-Schmetterling in 1:03,70 Minuten seinen Beitrag geleistet hatte.

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