Schwimmen

Mädchen der SG Mülheim feiern den Meistertitel

Mülheims Schwimm-Ass Damian Wierling war einer der ersten, der den Nachwuchsschwimmerinnen (v.l.) Marie Nicole Kramarenko, Gesa Körber, Lorelai Marie Babski, Rebekka Höffken, Rome Sophie Bölting und Leni Mund zum Titelgewinn gratulierte.

Mülheims Schwimm-Ass Damian Wierling war einer der ersten, der den Nachwuchsschwimmerinnen (v.l.) Marie Nicole Kramarenko, Gesa Körber, Lorelai Marie Babski, Rebekka Höffken, Rome Sophie Bölting und Leni Mund zum Titelgewinn gratulierte.

Foto: Carmen Wierling

Mülheim.   Nach 15 Jahren gewinnt die SG Mülheim wieder ein DMSJ-Finale. In Essen setzt sich die D-Jugend gegen starke Konkurrenz durch.

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Das Bundesfinale DMSJ, die Wettkämpfe um die Deutsche Meisterschaft der Staffeljugend, genießt einen hohen Stellenwert – auch bei den Mädchen der D-Jugend von der SG Mülheim. Die Mülheimerinnen erfüllten sich am vergangenen Wochenende im Essener Thurmfeldbad einen Traum – und setzten sich die Meisterkrone auf. Nach 15 Jahren ging der DMSJ-Titel wieder an die SG Mülheim.

Die Mülheimerinnen gingen leicht favorisiert in die Staffelrennen am Samstag und Sonntag. Die 4x100-Meter-Freistilstaffeln machten den Anfang. Lorelai Marie Babski, Gesa Körber, Leni Mund und Rebekka Höffken legten einen guten Start hin und schlugen als zweitschnellste Staffel an. Es war ein Start, der richtungsweisend war und bei den jungen Schwimmerinnen den Glauben an einen erfolgreichen Wettkampf stärkte.

SG-Mädchen schwammen auf einer Erfolgswelle

Weiter ging es mit den 4x100-Meter-Bruststaffeln. Wieder gingen Babski, Körber, Mund und Höffken auf den Startblock. Nach dem guten Start in der Freistilstaffel schwamm das Quartett weiter auf der Erfolgswelle. Alle vier Schwimmerinnen toppten ihre Bestzeiten und schlugen als erste Staffel an. Ihr großer Vorsprung sorgte dafür, dass die Mülheimerinnen, obwohl sie über 4x100-Meter Rücken, bei der die Brustschwimmerin Leni Mund durch die Rückenspezialistin Marie Nicole Kramarenko ersetzt wurde, als dritte Staffel anschlugen am Ende des ersten Wettkampftages sogar Tagessieger wurden. 13 Sekunden trennten die SG Mülheim von der nachfolgenden SG Frankfurt.

Der Sonntag begann mit der 4x50-Meter-Schmetterlingstaffel. Gesa Körber, Leni Mund, Rebekka Höffken und Lorelai Marie Babski hielten auch hier ihre stärkste Konkurrenz, die Frankfurterinnen und die Dresdnerinnen, auf Abstand. So gingen die Mülheimerinnen als Erstplatzierte in die abschließende 4x100-Meter-Lagenstaffel. Marie Nicole Kramarenko startete über die Rückenstrecke, gefolgt von Brustschwimmerin Leni Mund. Lorelai Marie Babski schwamm die Schmetterlingsstrecke, bevor Schlussschwimmerin Gesa Körber über die Freistilstrecke den Wettkampf beendete.

Einer der ersten Gratulanten war Damian Wierling

Obwohl die SG-Schwimmerinnen bei der Lagenstaffel nur auf Platz drei landeten, waren sich die Eltern und Trainer auf der Tribüne bereits sicher, dass dies im Endklassement den ersten Platz und den Titelgewinn bedeuten sollte. Nach 15 Jahren hat sich die SG Mülheim wieder einen DMSJ-Titel gesichert. Einer der ersten Gratulanten war Damian Wierling, der wegen einer Knöchelverletzung nicht am Euromeet in Luxemburg teilnehmen konnte.

Über neun Sekunden betrug der Vorsprung der Mülheimerinnen (22:03,46 Minuten) zur SG Frankfurt (22:12,89). Der Dresdner SC (22:17,81) kam auf Rang drei.

Ein besonderes Lob von ihren Kameradinnen bekam Rome Sophie Bölting. Sie hatte die Wochen zuvor hart trainiert, um bei einem Ausfall einer Schwimmerin als Reserve einspringen zu können. In Essen aber musste sie auf der Bank sitzen und feuerte ihre Freundinnen an, ohne selbst ins Wasser springen zu dürfen.

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