HANDBALL

Landesligist HSG Mülheim trennt sich von Trainer Nocke

Nicht mehr Trainer der HSG Mülheim: Stephan Nocke und der Handball-Landesligist haben sich noch vor dem Spiel am Sonntag in Gerresheim getrennt.

Nicht mehr Trainer der HSG Mülheim: Stephan Nocke und der Handball-Landesligist haben sich noch vor dem Spiel am Sonntag in Gerresheim getrennt.

Foto: Heinrich Jung / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Noch vor dem Spiel in Gerresheim am Sonntag gehen die HSG Mülheim und ihr Übungsleiter getrennte Wege – ein 22-Jähriger übernimmt das Training.

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Handball-Landesligist HSG Mülheim hat sich vor dem anstehenden Spiel bei der HSG Gerresheim 04 überraschend von Trainer Stephan Nocke getrennt. Als offiziellen Grund gibt die Spielgemeinschaft an, dass die Vorstellungen über eine erfolgreiche, gemeinsame Zusammenarbeit zu weit auseinandergingen.

Die Trennung sei einvernehmlich erfolgt. Nocke, der auch Torhüter ist, hatte sich zuletzt immer wieder als Trainer selbst zwischen die Pfosten gestellt. Die Verantwortung an der Seitenlinie hatte dann Uwe Görgens übernommen. Görgens, dessen zwei Söhne beim Mülheimer Landesligisten spielen, wird auch am Sonntag wieder auf der Bank sitzen.

Carlo wird seine aktive Karriere wohl beenden

Von dort aus soll er gemeinsam mit Fabio Carlo die HSG coachen. Carlo hat bis zu seiner Verletzung vor zwei Wochen bei den Mülheimern am Kreis gespielt. Nun steht mittlerweile fest, dass er sich erneut das Kreuzband gerissen.

Er wird deshalb trotz seines noch jungen Alters wohl seine aktive Karriere beenden. Der 22-Jährige wird stattdessen nun erstmal mit Unterstützung der beiden Görgens-Brüder Tim und Lukas übergangsweise das Training leiten. „Bis zum Ende der Winterpause“, hieß es von der Vereinsführung dazu. Bis dahin will der Vorstand eine dauerhafte Lösung auf der Trainerposition gefunden haben.

Mülheimer arbeiten an ihrer Wurfquote

So hofft die HSG nach der bitteren Derbyniederlage vor einer Woche gegen den VfR Saarn nun wieder den Blick nach vorne richten zu können. Da kämen zwei Punkte in Düsseldorf gerade recht. Um sich auf die Partie vorzubereiten, stand in dieser Woche vor allem Wurftraining auf dem Programm. Denn die Spielgemeinschaft hatte gegen Saarn allzu viele Chancen liegen lassen. Die Stimmung im Training sei jedenfalls gut gewesen, hieß es.

Gastgeber Gerresheim hat – wie die Mülheimer selbst – ein ausgeglichenes Punktekonto. Mit 6:6 Punkten steht das Team aus der Landeshauptstadt im dicht gestaffelten Mittelfeld der Landesliga, zu dem etwa auch der VfR Saarn und der Kettwiger SV II gehören.

Beide Duelle in der Vorsaison ausgeglichen

In der vergangenen Saison waren beide Begegnungen sehr ausgeglichen, von daher ist der Ausgang der Partie vollkommen offen. Der Gastgeber hat sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Zu den Stärken der Gerresheimer gehört vor allem ihre Defensivabteilung inklusive der Torhüter. Dies auch, weil sie mehrere Systeme decken und damit auch ein Stück weit unberechenbar für den Gegner sind.

Fehlen werden bei der HSG Mülheim weiterhin Rückraumspieler Sebastian Engels und der im Urlaub weilende Torhüter Marcel Günther. Das Spiel wird in der Halle der Heinrich-Heine-Gesamtschule am Sonntag um 18 Uhr angepfiffen.

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