Handball

Kampf um Mülheims Nummer zwei

Beim Hinspiel im Oktober setzte sich die HSG Mülheim – hier Dominik Rosin – mit 31:27 im Duell gegen den Aufsteiger aus Styrum durch.

Foto: Herbert Höltgen

Beim Hinspiel im Oktober setzte sich die HSG Mülheim – hier Dominik Rosin – mit 31:27 im Duell gegen den Aufsteiger aus Styrum durch. Foto: Herbert Höltgen

Da zwei Mann aus der ersten Sieben fehlen, gibt Styrum die Favoritenrolle für das Derby ab. Hellenbrandt glaubt an Duell auf Augenhöhe.

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Im Kampf um den Klassenerhalt sind die beiden Handballteams der HSG Mülheim und der DJK Styrum 06 in dieser Saison vereint. In der Tabelle der Verbandsliga trennen die zwei Mülheimer Teams aktuell zwei Punkte. In der stadtinternen Rangliste müssen HSG und DJK in dieser Spielzeit dem HSV Dümpten den Vortritt lassen. So wird das Lokalderby am Samstag, 17.45 Uhr, in Halle an der Von-der-Tann-Straße auch zum Duell um Platz zwei in Mülheim.

Die Favoritenrolle gibt Styrums Trainer Carsten Quass bereitwillig an die Heimmannschaft ab. Denn von seinen drei Rückraumspielern aus der ersten Sieben fallen zwei aus. Markus Burczyk hat sich im letzten Spiel eine Bänderdehnung zugezogen und Marvin Siemes steht berufsbedingt nicht zur Verfügung. Timo Bremkes, einer der ersten Vertreter im Rückraum, kommt erst kurz vor dem Spiel aus dem Urlaub zurück. Alexander Schüngel war in dieser Woche krank.

Fragezeichen hinter HSG-Trio

Sein Trainerkollege Daniel Hellenbrandt möchte sich von den Ausfällen aus Styrumer Seite nicht blenden lassen. „Ich habe auch gehört, dass dort der ein oder andere fehlen soll, aber selbst dann kommen oft andere rein und machen ihre Tore“, weiß der Coach.

Auch seine Mannschaft kann nicht in bester Besetzung auflaufen. Hinter den Einsätzen von Tim Görgens, der im Training am Donnerstag umgeknickt ist, Bernd Reimers und Marcel Diemers stehen große Fragezeichen. Im Fall von Görgens glaubt Hellenbrandt, dass der Kapitän auf die Zähne beißen wird. Auch Reimers und Diemers hat der Coach noch nicht abgeschrieben. „Es bringt aber auch nichts, sich zu quälen. Wir entscheiden es kurzfristig“, erklärt Hellenbrandt.

Hellenbrandt glaubt an seine Keeper

Im Gegensatz zu seinem Kollegen sieht der Linienchef der HSG Mülheim die Chancen eher bei 50:50. „Styrum hat keine schlechte Mannschaft. Sie sind stark im Eins-gegen-eins und stellen gute Sperren am Kreis, die wir auf jeden Fall gut verteidigen müssen“, so der Coach. Ausschlaggebend könnte am Ende die Leistung der Torhüter sein. So war es auch im Hinspiel, als der eingewechselte Tim Justen zum Matchwinner für die Spielgemeinschaft wurde. Hellenbrandt sieht sein Team hier auch diesmal gut gerüstet. „Unsere beiden Keeper sind beide auf einem guten Niveau“, sagt er.

Bei den Styrumern möchte man sich nicht hinter dem Manko der beiden schwerwiegenden Ausfälle verstecken. „Es ist leider nicht die Mannschaft, die wir eigentlich haben aber ich habe den Jungs gesagt, dass sie locker ins Spiel gehen und nicht verkrampfen sollen“, sagt Trainer Carsten Quass. Er hofft, dass im Rückraum andere wie eben Timo Bremkes oder Piet Best in die Bresche springen können, damit das Erzielen der Tore nicht allein an Alexander Schmidt hängen bleibt. „Wir haben in dieser Woche noch einmal unsere Abläufe trainiert und an der Abwehr gearbeitet“, verrät Quass. Der Coach hofft, dass sein Team einen ähnlich guten Kampfgeist an den Tag legt, wie in den letzten beiden Spielen.

In der Tabelle liegt die HSG mit insgesamt zwölf Zählern knapp vor den Styrumern (10). Die Spielgemeinschaft ist Zehnter, die DJK Zwölfter. Fünf Punkte trennen die Styrumer aktuell vor dem ersten Abstiegsplatz. Bei der HSG sind es dementsprechend sieben.

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