Handball

Hühe Hürde für Mülheims Verbandsliga-Trio

Um die MTG Horst Essen zu bezwingen, wollen Alexander Schmidt und die DJK Styrum 06

Um die MTG Horst Essen zu bezwingen, wollen Alexander Schmidt und die DJK Styrum 06

Foto: Oliver Müller

Alle Teams spielen zu Hause. Dümpten und die HSG bekommen es mit Topteams der Liga zu tun. Styrum trifft auf starken Neuling.

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Heimspielwochenende in der Handball-Verbandsliga: Alle drei Mülheimer Teams laufen am Sonntag vor heimischer Kulisse auf. Den Anfang macht um 11.30 Uhr die DJK Styrum 06 mit dem Duell gegen die MTG Horst Essen. Um 17 Uhr empfängt der HSV Dümpten im Verfolgerduell den TV Ratingen, ehe die HSG eine Stunde später auf Wermelskirchen trifft.

DJK Styrum 06 – MTG Horst Essen (So., 11.30 Uhr, Von-der-Tann-Straße). Den Kontrahenten kennen die Styrumer nicht nur von der Hinspielniederlage, sondern auch noch aus der Landesliga. „Sie hatten sich vor der Saison aber noch auf verschiedenen Positionen verstärkt und sind vor allem im athletischen Bereich noch besser geworden als in der Landesliga“, sagt DJK-Trainer Carsten Quass. Die gute Platzierung (Rang sechs) überrascht den Coach nicht.

Am Sonntag wollen es die Mülheimer nicht nur besser machen als im Hinspiel, sondern auch als im letzten Spiel gegen Wermelskirchen, als die DJK durchaus gute Phasen hatte. „Wir müssen dieses Engagement von Beginn an und bis zum Ende auf die Platte bringen“, fordert Quass.

Personell bleibt fast alles beim alten: Pierre Bühne wird im Kader verbleiben, zudem versucht Quass auch Michel Kruß aus der zweiten Mannschaft zu bekommen.

HSV Dümpten – TV Ratingen (So., 17 Uhr, Boverstraße). „Von den beiden Spitzenspielen ist das gegen Ratingen die Partie, wo ich mir eher etwas ausgerechnet habe“, sagt Dümptens Trainer Ronny Lasch. die Vorbereitung auf das Duell gegen den Tabellenzweiten war allerdings alles andere als optimal. Am Dienstag wurde mit neun, am Donnerstag sogar nur mit sieben Feldspielern trainiert. „Eine gezielte Vorbereitung auf so ein Spiel sieht anders aus“, meint Lasch.

Auch Stand Freitag sind einige Akteure aus dem HSV-Kader noch angeschlagen. Hinter den Einsätzen von Nico Helfrich, Philipp Peich, Marek Scharfenberg, Marc auf’m Kamp und Felix Merten stehen Fragezeichen. „Wahrscheinlich werden sie doch alle spielen können, aber man weiß nie, in welcher Verfassung sie dann sind“, so der Coach.

Er erhofft sich von seiner Mannschaft eine positive Reaktion. „Ich kann nur hoffen, dass die Automatismen greifen und wir trotzdem ein gutes Spiel machen“, sagt er. Denn schwer genug werde die Aufgabe auf jeden Fall. „Die Tabelle lügt nicht, Ratingen ist nicht umsonst Zweiter“, sagt Lasch.

HSG Mülheim – TuS Wermelskirchen 07 (So., 18 Uhr, Von-der-Tann-Straße). Die Halle an der Von-der-Tann-Straße kennen die Wermelskirchener schon vom vergangenen Sonntag. Dort schlugen sie vor einer Woche die DJK Styrum 06 – ohne restlos zu überzeugen. Diesmal nimmt es der Tabellenvierte mit der HSG auf. In der Hinrunde tauschte die Spielgemeinschaft mit den Wermelskirchenern auf deren Wunsch das Heimrecht. Nach vier Auswärtsspielen in der ersten Serie spielt die HSG – angefangen mit dem Duell am letzten Wochenende – viermal in Folge zu Hause. Durch den Tausch war der gewohnte Termin am Samstag aber schon belegt und die Partie wurde auf den ungewöhnlichen Termin am Sonntagabend verlegt.

Den Gegner bezeichnet Trainer Daniel Hellenbrandt als „ziemlichen Brocken“. Er schätzt, dass die Wermelskirchener um Platz zwei mitspielen werden. Inwieweit die Mülheimer offensiver decken können, um die langen Rückraumspieler des TuS in Schach zu halten, muss sich noch zeigen. Denn Sebastian Engels ist noch immer angeschlagen, ebenso Marco Schroer. Beide Diemers-Brüder fallen aus. „Wir brauchen vorne auf jeden Fall Geduld und dürfen nicht überhastet abschließen. In der Deckung müssen wir noch aggressiver sein“, gibt Hellenbrandt die Richtung vor.

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