Feldhockey Bundesliga

HTCU siegt nach 0:2-Rückstand noch mit 3:2

Niklas Bosserhoff traf zum wichtigen 2:2-Ausgleich für die Uhlenhorster beim Club an der Alster. Foto:Frank Oppitz

Niklas Bosserhoff traf zum wichtigen 2:2-Ausgleich für die Uhlenhorster beim Club an der Alster. Foto:Frank Oppitz

Mülheim.   Zwei späte Eckentore bescheren den Uhlenhorstern am Samstag den Sieg beim Club an der Alster in Hamburg.

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Die Hockeyspieler des HTC Uhlenhorst haben in der 1. Bundesliga beim Club an der Alster ihren sechsten Sieg in Folge gefeiert. In Hamburg mussten die Mülheimer allerdings lange um den Fortbestand ihrer Siegesserie bangen. Erst in den letzten fünf Spielminuten drehte die Mannschaft von Omar Schlingemann die Partie und machte aus einem 0:2-Rückstand einen 3:2-Auswärtserfolg.

Denn die Hamburger erwischten am Samstag den besseren Start. Nach drei Minuten traf Jack Heldens zum 1:0. Noch im ersten Viertel erhöhte Niklas Bruns per Siebenmeter zur überraschenden Hamburger 2:0-Führung. „Wir haben es im ersten Durchgang gut gemacht. Unsere Raumdeckung hat sehr gut funktioniert und wir hatten Mülheim im Griff“, war Alster-Coach Marcel Ahlgrimm zufrieden.

Starkes und variables Eckenspiel

Der Deutsche Meister zeigte sich verdutzt ob des ersten Viertels der Gastgeber. Erst nach diesem Rückstand fanden die Mülheimer zurück in die Partie und erspielten sich mehrere Chancen. Eine davon nutzte Malte Hellwig zum Anschlusstreffer. Nach dem Seitenwechsel übernahm das Schlingemann-Team die Kontrolle über das Spiel, ohne jedoch für Gefahr vor dem Hamburger Kasten zu sorgen. „Wir haben in dieser Phase gut gekämpft, aber trotz der großen Spielkontrolle keinen wirklichen Zugriff bekommen“, sagte Omar Schlingemann.

In der Schlussphase konnten sich die Uhlenhorster auf ihr starkes und variables Eckenspiel verlassen. Erst versenkte Niklas Bosserhoff fünf Minuten vor Schluss die Kugel nach einer kurzen Ecke im Gehäuse der Hamburger, keine zwei Minuten später erzielte Lukas Windfeder nach einer kurzen Ecke den Siegtreffer zum 3:2.

„Das hat nochmal ein gutes Ende genommen. Am Ende haben uns die beiden Ecken gerettet und damit sind wir natürlich sehr zufrieden“, war Omar Schlingemann froh über den später Erfolg in Hamburg.

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