Frauenhandball Saisonvorschau

HSV Dümpten: Die „zweite Welle“ macht den Unterschied

Peter Högerle, Trainer des HSV Dümpten steht am Donnerstag, dem 22.08.2019, mit seinem Frauen-Team der Saison 2019/20 in der Halle Boverstraße zum Mannschaftsfoto. Foto: Martin Möller / Funke Foto Services

Peter Högerle, Trainer des HSV Dümpten steht am Donnerstag, dem 22.08.2019, mit seinem Frauen-Team der Saison 2019/20 in der Halle Boverstraße zum Mannschaftsfoto. Foto: Martin Möller / Funke Foto Services

Foto: Martin Möller / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Nach dem Aufstieg in die Bezirksliga gehen die Dümptener Frauen ambitioniert in die neue Saison. Mannschaft freut sich über viel Zulauf.

Die Damen des HSV Dümpten wollen nach ihrem Aufstieg in die Bezirksliga gleich oben mitmischen. Das obere Tabellendrittel hat sich die vor einem Jahr erst gegründete Mannschaft mit ihrem Trainer Peter Högerle als Ziel gesetzt.

„Der Klassenerhalt wäre eindeutig zu tiefgestapelt“, ist Trainer Peter Högerle überzeugt. Die ersten Testspielergebnisse in der Vorbereitung haben aber auch gezeigt, dass die Dümptenerinnen keine Probleme haben, in der höheren Klasse mitzuhalten. Ob ihnen dies am Ende gelingen wird, hängt für Högerle aber vor allem davon ab, „wie verletzungsfrei wir durch die Saison kommen“.

Verletzungspech in der Vorsaison

Dieses Glück war ihnen in der Vorsaison jedenfalls nicht beschieden. Jana Hagemann riss sich das Kreuzband, auch Leonie Homberg musste wegen einer Knieverletzung längere Zeit aussetzen. Zudem fiel Lena Görgens mit einem gebrochenen Arm aus. „Wir haben schon zwei bis drei Schlüsselspielerinnen“, so Högerle. Wenn die ausfallen, könnte es für die HSV-Damen eng werden.

Will meinen, der HSV hat für die Bezirksliga eine sehr gute erste Sieben, von denen einige trotz ihres jungen Alters schon Erfahrungen aus der Verbands- oder Oberliga mitbringen. Allerdings gibt es innerhalb der Mannschaft auch ein relativ großes Leistungsgefälle, wie Högerle erklärt. So haben zum Beispiel einige Spielerinnen gerade erst angefangen, Handball zu spielen. „Die gehören bei uns dennoch fest ins Mannschaftsgefüge und wir wollen sie auch in das Abenteuer Bezirksliga mitnehmen“, so der Trainer.

Erst drei Niederlagen seit der Gründung

Trotz des Verletzungspechs haben die HSV-Damen seit ihrer Gründung erst drei Spiele verloren, wie Högerle betont. Dazu gehört unter anderem das Hinspiel gegen Mitaufsteiger DJK Styrum II. Die gehören für Högerle neben dem TB Oberhausen und Adler Bottrop II zu den Kandidaten um die oberen Plätze. „Da wird es entscheidend sein, wie wir mit Niederlagen umgehen können“, meint der erfahrene Coach. Gleich zum Auftakt gibt es die Bewährungsprobe gegen die Bottroper Adler.

Personell verstärkt hat sich der HSV unter anderem auf der Torhüterposition. So stehen Högerle nun drei Keeperinnen zur Verfügung. „Beide sind eine gute Ergänzung zu Marleen“, freut sich der Coach. Zudem hat sich Dana Höppner den Mülheimerinnen angeschlossen. Sie kommt vom TV Biefang und soll vor allem auf Rückraum links und rechts zum Einsatz kommen.

16 Spielerinnen gehören zum Kader

Die Högerle-Truppe hat generell einen guten Zulauf. „Gestartet sind wir mit sechs Spielerinnen, mittlerweile sind wir 16“, freut sich der Coach. Viele der Spielerinnen haben bereits gemeinsam in der Jugend des RSV Mülheim, dem heutigen SV Heißen, zusammengespielt. As Stärke der Mannschaft sieht er vor allem, das hohe Tempo, das sie gehen kann. „Mit unserer zweiten Welle werden einige Probleme bekommen“, ist Högerle überzeugt.

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