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HSG Mülheim ist auf Rehabilitationskurs

Rückraumspieler Dominik Rosin gehört am Samstag im Heimspiel gegen den TV Ratingen wieder zum Aufgebot des Handball-Verbandsligisten HSG Mülheim.

Foto: Christoph Wojtyczka

Rückraumspieler Dominik Rosin gehört am Samstag im Heimspiel gegen den TV Ratingen wieder zum Aufgebot des Handball-Verbandsligisten HSG Mülheim. Foto: Christoph Wojtyczka

Styrumer Sieg gegen Haan wäre von großem Wert. Dümptener hoffen beim Heimspiel gegen Langenfeld II auf den Start einer Serie.

Während sich die Verbandsliga-Handballer der HSG Mülheim für das Debakel vom letzten Wochenende rehabilitieren wollen, kann die DJK Styrum 06 einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Der HSV Dümpten träumt derweil von einer Serie.

HSG Mülheim – TV Ratingen (Sa., 17.45 Uhr, Von-der-Tann-Straße). In besserer Besetzung wollen die Mülheimer einen stärkeren Auftritt hinlegen als bei der 19:42-Klatsche in Wuppertal. Dominik Rosin kehrt wieder ins Team zurück, ebenso Bernd Reimers. Dazu hat die Spielgemeinschaft für den Kreis einen Neuzugang verpflichten können. Christian Hausmann hat zuletzt für die zweite Mannschaft des TuSEM Essen in der Oberliga gespielt. In dieser Saison pausierte der 24-Jährige bislang und wollte eigentlich erst zur neuen Spielzeit bei der HSG einsteigen. Nun wurden sich beide Seiten schon schneller einig.

Das Hinspiel in Ratingen hatten die Mülheimer ebenfalls hoch verloren. „Im Positionsspiel haben wir damals aber gar nicht schlecht ausgesehen“, erinnert sich Trainer Daniel Hellenbrandt an die Begegnung in der ersten Halbserie. Der Coach weiter: „Wir dürfen nicht so schnell die Köpfe hängen lassen, sondern müssen vernünftig arbeiten.“

DJK Styrum – DJK Unitas Haan II (So., 11.30 Uhr). Mit einem Sieg könnten die Styrumer nach Punkten mit Haan gleichziehen. Wichtig wäre ein Sieg aber vor allem deshalb, weil die beiden Kellerkinder direkt aufeinandertreffen. Gewinnt Altendorf, würde Styrums Rückstand auf vier Punkte schrumpfen. Bei einem Heimerfolg gegen die Unitas-Reserve blieben es sechs Zähler.

Die Mülheimer wollen vor heimischer Kulisse aufs Tempo drücken, um die erfahrene Mannschaft aus Haan unter Druck zu setzen. „Es besteht schon eine gute Chance, dass wir gewinnen“, meint Trainer Carsten Quass. Im Hinspiel hatte sein Team zwar einen schwachen Auftritt, ohne das dortige Harzverbot schätzt er die Möglichkeiten seiner Mannschaft aber schon bedeutend größer ein.

Siemes weilt in den USA

Allerdings wird Rückraumspieler Marvin Siemes der DJK in den nächsten Spielen fehlen, da er wegen eines längeren Urlaubs in den USA weilt. Der Einsatz von Pascal Giesbert ist aus beruflichen Gründen noch unklar. Aus der zweiten Mannschaft rückt wieder Pierre Bühne auf. Ob dasselbe für Michel Kruß gilt, entscheidet sich erst kurzfristig, da der Rückraumspieler in dieser Woche noch leicht verletzt war.

HSV Dümpten – SG Langenfeld II (So., 17 Uhr, Boverstraße). Nach dem klaren Sieg über die Cronenberger TG in Wuppertal hoffen die Dümptener auf den Start einer Serie. „Daran müssen wir anknüpfen und wieder eine gute Abwehr hinstellen“, sagt Trainer René Bülten. „Vorne machen wir ja eigentlich immer unsere Tore.“

Wichtig für den Tabellenfünften wird es wieder, gut aus den Startlöchern zu kommen. In dieser Saison hatten die Mülheimer schon oft das Problem, dass sie sich durch einen schwachen Start um alle Chancen für einen Punktgewinn brachten. Am letzten Wochenende waren sie in Cronenberg sofort auf der Höhe und feierten prompt einen klaren Sieg. „Wir müssen von Beginn an Vollgas geben“, sagt Bülten.

Die Trainingswoche bezeichnete der Coach als sehr gut. „Wir hatten eine gute Beteiligung“, so Bülten. Er und sein Trainerkollege Oliver von Ritter können auf das beste Aufgebot zurückgreifen.

Platz vier ist noch möglich

Gewinnen die Mülheimer, rückt auch wieder eine Verbesserung in der Tabelle in den Fokus. Während der HSV schon alle Top-Teams hinter sich hat, spielen die besten vier nun alle noch gegeneinander. An diesem Wochenende treffen zum Beispiel Kettwig (2.) und Wermelskirchen (4). aufeinander.

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