SCHWIMMEN

Hoffnung der Mülheimer ruht auf Endlaufteilnahmen

Zehn Schwimmer und vier Schwimmerinnen der SG Mülheim haben sich für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin qualifiziert.       

Foto: Carmen Wierling

Zehn Schwimmer und vier Schwimmerinnen der SG Mülheim haben sich für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin qualifiziert.        Foto: Carmen Wierling

14 Nachwuchskräfte schickt die Startgemeinschaft Mülheim ab Montag bei der Deutschen Jahrgangsmeisterschaft in Berlin ins Rennen.

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Die Würfel sind gefallen. Die mit Spannung erwartete DSV-Bestenliste, in der die Schwimmer aufgeführt sind, die sich für die diesjährigen Deutschen Jahrgangsmeisterschaften qualifiziert haben, ist veröffentlicht. Somit steht endgültig fest, welche Nachwuchsathleten der SG Mülheim am Sonntag in den wieder mit dem Kooperationspartner SG Essen zusammen gebuchten Bus in Richtung Berlin steigen darf.

Vierzehn Mülheimer werden die Reise antreten – eine trotz der strengeren Qualifikationsmodi beachtliche Zahl. Zu ihnen gehört Vielstarter Timo Ewert. Der 14-Jährige qualifizierte sich über alle drei Brust- und alle drei Rückenstrecken, wird aber die 50 Meter Brust auslassen.

Lucibello nimmt sich vier Mittel- und Langstrecken vor

Christopher Lucibello (Jahrgang 2002) startet vier mal. Er nimmt sich die Mittel- und Langstrecken im freien Stil vor. Über die drei Bruststrecken geht Fritz Mund (2003) an den Start, die drei Rückenstrecken schwimmt Michael Saltaev (2001). Über die 400, 800 und 1500 Meter Freistil im Jahrgang 2002 kämpft Simon Meier für die SG Mülheim.

Jeweils für einen Wettbewerb qualifizierten sich Anouk Rumbaum (50 Meter Brust), Mara Hower (1500 Meter Freistil), Sarah Everbeck (50 Meter Brust), Meike Müller (100 Meter Freistil), Philipp Peters (800 Meter Freistil) und die beiden Abiturienten Meik Hildebrandt (200 Meter Schmetterling) und Maximilian Helmich (100 Meter Brust). Dazu gesellen sich die zwei Qualifikanten für den Jugendmehrkampf, Niklas Krüger (Jahrgang 2005 und Malte Wex (2004).

Die besten Acht erreichen in Berlin die Endläufe

Die Chancen seiner Schützling schätzt Trainer Peter Schorning sehr realistisch ein. „Wir spekulieren darauf, dass es der ein oder andere in die Endläufe schafft“, sagt der Coach. Dazu müssten die Mülheimer aber jeweils unter die besten acht des Jahrgangs kommen. Von einer Medaille wagt Schorning eigentlich nicht zu träumen. „Das wäre natürlich ein Hit, das würde uns riesig freuen“, sagt er.

Die größten Hoffnungen setzt er in Fritz Mund und Timo Ewert, aber auch in Christopher Lucibello. Auch bei Michael Saltaev hat der Mülheimer Coach die leise Hoffnung, dass er über 50 Meter Rücken erfolgreich ist. „Aber gerade über die 50er-Strecken muss natürlich alles passen“, sagt Schorning.

Duo reist nach einem Rennen schon wieder ab

Seine beiden ältesten Starter Mike Hildebrandt und Maximilian Helmich absolvieren jeder nur ein Rennen und reisen dann wieder ab, um die mündliche Abiturprüfung zu absolvieren.

Am Sonntagmorgen geht es für den Mülheimer Tross früh los in Richtung Berlin. Dort stehen lange Tage auf dem Programm. Das Einschwimmen beginnt schon um sieben Uhr, enden werden die Tage erst gegen 20 oder 21 Uhr. Neben Schorning sind Timur Tug und Anja Schulte als Trainer dabei.

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