Jugendhockey

Hockey: HTC Uhlenhorst Mülheim dreht auf hat nun Großes vor

Philipp Noertersheuser (l.) vom HTC Uhlenhorst Mülheim erzielte im Hockey-Regionalliga-Spiel gegen Schwarz-Weiß Köln einen sehenswerten Treffer.

Philipp Noertersheuser (l.) vom HTC Uhlenhorst Mülheim erzielte im Hockey-Regionalliga-Spiel gegen Schwarz-Weiß Köln einen sehenswerten Treffer.

Foto: Martin Möller / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Die Hockey-A-Junioren vom HTC Uhlenhorst ließen Schwarz-Weiß Köln keine Chance. Und das trotz einer brenzligen Situation in Minute 10.

Als Schwarz-Weiß Kölns männliche A-Jugend in der 10. Minute einen berechtigten Sieben-Meter im Spiel gegen Uhlenhorst Mülheim bekam, drohte Ungemach. Doch dann zeigte Torhüter Sebastian Bezler, der eigentlich noch B-Jugendspieler ist, all seine Qualitäten und sicherte seinem Team die weiße Weste.

Mit diesem positivem Gefühl in Rücken ließ der HTC Uhlenhorst gegen den Tabellenzweiten der Gruppe B in der Hockey-Regionalliga nichts mehr anbrennen. „Die Spielanlage war überwiegend auf unserer Seite. Schwarz-Weiß Köln war aber körperlich sehr stark. In der ersten Hälfte gab es viele harte Zweikämpfe und Köln hat versucht, mit langen Bällen aus dem Aufbau in unsere Hälfte zu kommen, während wir versucht haben, unsere Spielintelligenz auszuspielen“, sagt Uhlenhorsts Trainerin Anne Bruckmann.

Hockey: Uhlenhorst Mülheims A-Jugend dreht in Hälfte zwei auf

In der ersten Hälfte konnten die Mülheimer ihre Qualität aber nur einmal in ein Tor ummünzen, als Quentin Halfmann nach einer Passkombination zum 1:0 traf. „Wir hätten zur Pause schon höher führen können. Aber Köln hat einen guten Job gemacht“, so Bruckmann, deren Team im zweiten Spielabschnitt dann aber so richtig aufdrehte.

„Da haben wir angefangen, richtig Hockey zu spielen mit vielen Kontakten. Wir haben das Pass- und Spieltempo erhöht und die Kölner, die sogar noch eine Karte bekommen haben, an die Wand gespielt“, freute sich Bruckmann.

Nun ist das Westdeutsche Finale das Ziel für die den HTC Uhlenhorst

Eine kurze Ecke von rechts, die von Philipp Noertersheuser laut seiner Trainerin „exzellent ausgespielt und unten links“ verwandelt wurde, sorgte dann für die Vorentscheidung. „Wir hatten auch noch weitere Chancen, die man nutzen muss. Da haben wir doch einige Sachen liegen gelassen, das ist ein altbekanntes Problem. In der Summe bin ich aber echt stolz auf die Jungs. Man kann der Mannschaft einen Riesen-Glückwunsch aussprechen. Die Entwicklung war vor der Saison so noch gar nicht abzusehen“, sagt Bruckmann.

Denn von der Anzahl her, sind die Jahrgänge 2002 und 2003 beim HTC Uhlenhorst nicht so gut aufgestellt, sodass einige B-Jugendspieler den Kader ergänzen. Zudem spielen einige Akteure auch schon bei den Seniorenteams der Uhlenhorster mit. Die Belastung ist also groß.

Nach dem Gruppensieg geht es am Samstag weiter ins Viertelfinale gegen Blau-Weiß Köln. Bruckmann: „Jetzt ist es ein K. O.-System. Nach der tollen Performance in den vergangenen drei Spielen haben wir uns vorgenommen, ins Westdeutsche Finale einzuziehen. Dafür werden wir alles geben.“

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