FRAUENFUSSBALL

Heißen spielt als David gegen Goliath Budberg im Pokal

Die Heißenerinnen sind im Pokal-Halbfinale in der Außenseiterrolle.

Die Heißenerinnen sind im Pokal-Halbfinale in der Außenseiterrolle.

Foto: Herbert Höltgen

Mülheim.   Niederrheinligist träumt vom Einzug ins Endspiel des Niederrheinpokals. Halbfinale am Ostermontag auf heimischer Anlage.

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Es ist das Duell David gegen Goliath, wenn am Ostermontag, 13 Uhr, der Niederrheinligist SV Heißen den Regionalligisten SV Budberg empfängt. Die beiden Frauenfußballteams kämpfen an der Hardenbergstraße um den Einzug ins Finale des ARAG-Niederrheinpokals.

Zweimal standen die Heißenerinnen in der Vergangenheit schon in diesem Endspiel, mussten sich aber jeweils einem klassenhöheren Team geschlagen geben. Diesmal bekommt es der SVH schon in der Vorschlussrunde mit einem Team aus der Regionalliga zu tun.

Budberg stand nach der Hinrunde noch auf Rang drei

Die Mannschaft aus Rheinberg stand nach der Hinrunde noch auf Platz drei der Regionalliga, ist aber durch eine Niederlagenserie auf den siebten Platz abgerutscht. „Sie haben auch ein oder zwei Langzeitverletzte, dafür wurden erfahrene Spielerinnen reaktiviert“, weiß Heißens Trainer Arnd Popiecz. Am Sonntag beendete Budberg eine seit fünf Spielen anhaltende Negativserie durch ein 4:1 über Alemannia Aachen, während Heißen ein 1:6 gegen Moers in den Knochen hat.

Trainer Arnd Popiecz kann auf sein bestes Aufgebot zurückgreifen. „Wir werden schon unsere Chance suchen“, sagt er. Sein Team sei immer für ein Tor gut. „Die Frage ist: wie dicht stehen wir hinten?“ Die Verteidigung wird es unter anderem mit der ehemaligen Heißenerin Sarah Hake zu tun bekommen. „Ich erwarte ein schönes Spiel von beiden Mannschaften und hoffe, dass bei tollem Wetter viele Zuschauer kommen“, wünscht sich Popiecz.

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