HANDBALL

Handballer des VfR Saarn kommen im Heimspiel unter die Räder

Kaum ein Durchkommen gab es für den Saarner Handballer Jerome Humbeck gegen den Abwehr-Mittelblock des TSV Aufderhöhe.

Kaum ein Durchkommen gab es für den Saarner Handballer Jerome Humbeck gegen den Abwehr-Mittelblock des TSV Aufderhöhe.

Foto: Martin Möller

  Der TSV Aufderhöhe hat die Handballer des VfR Saarn in deren Halle deklassiert und feierte nach dem 40:22-Kantersieg den Aufstieg in die Oberliga.

VfR Saarn -
TSV Aufderhöhe 22:40 (10:23)

VfR: Schneider, Wortberg - Krusenbaum (6), Cordes (2), Kilgast, Ölschläger, Mailand (1), Neukirch (3), Humbeck, Linssen (7/2), Krause (2), Kaiser (1), Pickshaus, Wolf

Der TSV Aufderhöhe hat Verbandslist VfR Saarn in dessen Halle deklassiert und konnte nach dem 40:22-Kantersieg den Aufstieg in die Oberliga feiern. Der VfR hatte den Solingern insgesamt zu wenig entgegenzusetzen.

So ging der TSV nach wenigen Minuten mit 5:1 in Führung. Saarn hatte Probleme, bei dem Tempospiel mitzuhalten. Nur mühsam kämpften sich die Mülheimer auf 5:7 heran. Das sollte allerdings im weiteren Verlauf das einzige Mal bleiben, dass der VfR so dicht aufschloss. Denn die Hausherren taten sich schwer, die defensive Abwehr des TSV in Bewegung zu bringen.

Gäste zwingen den VfR Saarn zu verfrühten Würfen

So waren die Saarner häufig zu verfrühten, unvorbereiteten Würfen gezwungen. Die waren eine leichte Beute für den gegnerischen Keeper, der wiederum seine blitzschnellen Außen zum Tempogegenstoß schickte. Die sowohl von links als auch von rechts zuverlässig einnetzten. So zog Aufderhöhe nach einer Zeitstrafe für Saarn deutlich weg (14:6).

„Aufderhöhe hat uns schnell den Schneid abgekauft, das Spiel war frühzeitig entschieden“, kommentierte dies VfR-Trainer Carsten Quass. Sein Team machte es den Gästen oftmals zu leicht, denn sie produzierten im Angriff zu viele technische Fehler oder Fehlpässe.,die Solingen postwendend bestrafte. So führten der TSV kurz vor dem Pausenpfiff bereits mit zehn Toren. (19:9). Mit schlussendlich 23 Gegentreffern in der ersten Hälfte deutete alles auf ein Debakel für den VfR nach der Pause hin.

Das Schützenfest nimmt seinen bösen Lauf

Und in der Tat setze der Tabellenerste seinen Lauf fort, nach rund 35 Minuten führten die Gäste mit 27:11. Quass hält seiner Mannschaft zumindest zugute, dass sie trotz des immer höher werdenden Rückstandes nicht ganz aufgegeben hat. Allerdings hat der Oberliga-Aufsteiger in der zweiten Hälfte deutlich mit angezogener Handbremse gespielt. Die 40-Tore-Marke knackte er aber dennoch kurz vor Schluss.

Bitter für Saarn ist zudem, dass der Haaner TV am Wochenende gepunktet hat. Der VfR muss nun schon die letzten beiden Spiel gewinnen und auf zwei Niederlagen der Haaner Konkurrenzen hoffen.

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