Corona

Fußball: Niederrheinpokal findet statt – Jugend spielt nicht

Gesucht wird der Nachfolger von Rot-Weiss Essen. Die erste Runde des Niederrheinpokals soll am Samstag – soweit es geht – gespielt werden.

Gesucht wird der Nachfolger von Rot-Weiss Essen. Die erste Runde des Niederrheinpokals soll am Samstag – soweit es geht – gespielt werden.

Foto: Thorsten Tillmann

Ruhrgebiet.  Der Fußballverband Niederrhein will die Niederrheinpokalspiele am Samstag noch stattfinden lassen. In der Jugend rollt der Ball nicht mehr.

Der gesamte Spielbetrieb im Fußballverband Niederrhein (FVN) wird aufgrund der aktuellen Verfügungslage ab Montag, 2. November 2020, vorerst ruhen. Damit setzt der FVN mit seinen 13 Fußballkreisen für Herren-, Frauen-, Jugend- und Breitenfußball sowie Futsal die Beschlüsse der Bund-Länder-Zusammenkunft vom Mittwoch, 28. Oktober, um.

Für das kommende Wochenende mit dem spielfreien 1. November (Allerheiligen) ist bei den Senioren – im Gegensatz zur Jugend – kein regulärer Meisterschafts-Spieltag angesetzt. Es sind lediglich Pokalspiele der Männer und Frauen sowie einige Nachholpartien vorgesehen.

Bis zum 1. November soll im FVN gespielt werden

Spiele bis einschließlich 1. November sind unter Berücksichtigung der bekannten Hygieneregeln weiterhin möglich. Darauf weist Wolfgang Jades, Vorsitzender des Verbandsfußballausschusses (VFA), ausdrücklich hin.

Die für den Zeitraum Donnerstag, 29. Oktober, bis Sonntag, 1. November, angesetzten Pflichtspiele der Junioren und der Juniorinnen im FVN sind hingegen bereits jetzt mit sofortiger Wirkung abgesetzt. Dies hat der Verbandsjugendausschuss (VJA) unter dem Vorsitz von Michael Kurtz entschieden. Hier wäre auf Verbandsebene sowie in allen 13 FVN-Kreisen ein kompletter Meisterschafts-Spieltag im Jugendfußball vorgesehen gewesen.

Wie es im Dezember weitergeht, wird noch beraten

Über das weitere Vorgehen ab Dezember, das auch wesentlich von den behördlichen Vorgaben abhängt, werden sich die spielleitenden Stellen im FVN in der kommenden Woche beraten. „Wir wussten von Beginn an, dass die Saison 2020/2021 unter außergewöhnlichen Vorzeichen steht. Daher waren wir stets darauf vorbereitet, unsere Pläne kurzfristig anpassen zu müssen“, so Wolfgang Jades.

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