FUSSBALL

Für den VfB Speldorf beginnen die Wochen der Wahrheit

Der Einsatz von Cedric Bartholomäus (re.) ist noch fraglich.

Der Einsatz von Cedric Bartholomäus (re.) ist noch fraglich.

Foto: Mark Bohla / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Der VfB Speldorf trifft in den kommenden sechs Spielen auf alle fünf Mannschaften, die in der Tabelle aktuell unter ihm stehen.

Für den VfB beginnen nun die Wochen der Wahrheit. Zu den nächsten sechs Gegnern gehören alle fünf Teams, die in der Tabelle aktuell unter den Speldorfern stehen. Können sie diese Kontrahenten tatsächlich hinter sich lassen oder droht doch ein viel schärferer Abstiegskampf als vielleicht vermutet?

„Bisher konnten wir die Niederlagen oft mit der Stärke der Gegner begründen“, sagte Abwehrspieler Semih Zorlu in dieser Woche. Dies klappt nun nicht mehr. „Die Gegner stehen aber noch mehr unter Druck, weil sie noch weniger Punkte haben“, möchte Trainer Olaf Rehmann die Situation auch nicht überdramatisieren. „Wir werden der Mannschaft nicht permanent die Tabelle vor die Augen halten“, so der Coach.

Junge Spieler mehr denn je im Fokus

Die Spieler wüssten, worum es geht. Rehmann erneuert noch einmal sein Argument, weshalb er so viele jüngere Spieler im Pokal unter der Woche eingesetzt hat. „Sie müssen die Erfahrung kriegen und nicht erst in so wichtigen Spielen“, so Rehmann. Es könnte nämlich sein, dass viel mehr von ihnen am Sonntag gebraucht werden.

Denn neben André Panz (Bänderriss und knöcherner Abriss) fällt am Sonntag definitiv auch Esad Morina aus. Die Leiste schmerzt wieder. Das gleiche Schicksal hat mittlerweile auch Abdul-Rahman Yussif ereilt. Er hat in dieser Woche ebenso im Training pausiert wie Cedric Bartholomäus, der im Derby einen Ellenbogen in die Rippen bekam. Giulian Boka wurde im Pokalspiel ähnlich hart angegangen, so dass er das Freitagstraining auf jeden Fall verpasst. Ob es für Sonntag reicht, wird sich zeigen.

Speldorfer haben es selbst in der Hand

Dass es kein leichtes Spiel in Wemelskirchen wird, weiß Olaf Rehmann. „Es wird aber auch ein Spiel, in dem wir unsere Chancen kriegen“, so der Coach. Die Mannschaft wisse, dass sie es besser kann als in den letzten Wochen. „Wenn das klappt, mache ich mir keine Sorgen. Wenn nicht, dann können wir natürlich gegen jeden verlieren.“ Heißt im Umkehrschluss: Der VfB hat es selbst in der Hand.

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