Frühlingserwachen auf der Galopprennbahn am Raffelberg

Die Aufbruchstimmung auf der traditionsreichen Galopprennbahn am Mülheimer Raffelberg ist sichtbar und hörbar. Überall betätigen sich beim Frühlingserwachen fleißige Hände. Hier ist ein Hochdruckreiniger im lauten Einsatz, dort geht es zielsicher mit Schippe und Harke zu Werke. Weit ist es nicht mehr bis zum ersten Renntag unter der Regie des neuen Galopprennvereins Rennclub Mülheim an der Ruhr. Beim Start in die neue Saison warten auf die Pferdesportfreunde am Dienstag, 3. April, voraussichtlich acht Rennen. Das erste beim After-Work-Renntag ist für 17 Uhr vorgesehen. Für den Auftakt gab es von höchster Stelle grünes Licht. Keine Mängel, lautet die frohe Botschaft der strengen Rennbahnprüfungskommission des Direktoriums für Vollblutzucht. Die bisherigen Anstrengungen haben sich gelohnt. Weitere erhebliche Investitionen werden schrittweise erfolgen.

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Die Aufbruchstimmung auf der traditionsreichen Galopprennbahn am Mülheimer Raffelberg ist sichtbar und hörbar. Überall betätigen sich beim Frühlingserwachen fleißige Hände. Hier ist ein Hochdruckreiniger im lauten Einsatz, dort geht es zielsicher mit Schippe und Harke zu Werke. Weit ist es nicht mehr bis zum ersten Renntag unter der Regie des neuen Galopprennvereins Rennclub Mülheim an der Ruhr. Beim Start in die neue Saison warten auf die Pferdesportfreunde am Dienstag, 3. April, voraussichtlich acht Rennen. Das erste beim After-Work-Renntag ist für 17 Uhr vorgesehen. Für den Auftakt gab es von höchster Stelle grünes Licht. Keine Mängel, lautet die frohe Botschaft der strengen Rennbahnprüfungskommission des Direktoriums für Vollblutzucht. Die bisherigen Anstrengungen haben sich gelohnt. Weitere erhebliche Investitionen werden schrittweise erfolgen.

Karl-Dieter Ellerbracke, 1. Vorsitzende des Galopprennvereins, war nach eigenen Angaben bereits in vielen Gremien tätig, kann sich aber nicht an ein solches Teamwork erinnern. „Im Vorstand machen alle mit und bemühen sich tatkräftig, dass es hier vorangeht. Unser Antrieb ist die Liebe zum Sport und zum Pferd.

Wir alle wollen, dass die Rennbahn wieder in altem Glanz erstrahlt.“ Visionen dürfen bei diesem Schulterschluss natürlich nicht fehlen. Früher einmal, als die schnellen Vierbeiner die Massen magisch anzogen, war der Renntag am 26. Dezember ein wahrer Klassiker. Dieses weihnachtliche Angebot soll wieder zum sportlichen Angebot zählen. „Das ist natürlich von der Witterung abhängig, aber wenn es funktioniert, dann funktioniert es richtig“, sagt der im ostwestfälischen Rödinghausen ansässige Pferdesportexperte Karl-Dieter Ellerbracke. In diesem Jahr ist die Bescherung noch nicht machbar, denn da wird es in Dortmund rundgehen. Fest terminiert sind hingegen vier Renntage. Nach der After-Work-Premiere geht es am 15. Mai, 16. Juli und 18. August weiter. Durchaus denkbar ist eine fünfte Offerte. Entsprechend groß ist die Freude im Führungsgremium: „Denn es ist ja nicht ganz selbstverständlich, dass in Mülheim wieder Rennen stattfinden,“ so Gudert.

Erleichterung bei der Trainerin

Das Frühlingserwachen gilt auch bei den auf der Rennbahn arbeitenden Menschen. Yasmin Almenräder ist dort seit Jahren als im In- und Ausland erfolgreiche Galoppertrainerin tätig. „Wir sind alle sehr erleichtert, dass es weitergeht. Hier herrscht ein neuer Geist, auch in meinem Stall.“

Derweil wünscht sich Karl-Dieter Ellerbracke Lokalkolorit im Gremium: „Kein Mülheimer ist im Vorstand. Es wäre super, wenn sich eine Persönlichkeit aus der Stadt engagieren würde.“

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