FUSSBALL

Fatihspor Mülheim kämpft um den Aufstieg in die Kreisliga A

Fatihspor kämpft erneut um den Aufstieg.

Fatihspor kämpft erneut um den Aufstieg.

Foto: Herbert Höltgen / FUNKE Foto Services

Im zweiten Jahr des eigenständigen Bestehens könnte der Mannschaft von Trainer Suat Cakim bereits der zweite Aufstieg gelingen.

Erst seit zwei Jahren spielen die Fußballer von Fatihspor Mülheim als eigenständiger Verein im Ligabetrieb mit. Wenn alles gut läuft, gelingt ihnen am Ende der zweite Aufstieg in zwei Jahren. Am Sonntag, 15 Uhr, beginnt die Relegation zur Kreisliga A mit einem Auswärtsspiel bei Rhenania Hamborn an der Warbruckstraße.

Dabei waren die Mülheimer vor einigen Wochen schon gefühlt raus aus dem Aufstiegsrennen. Meister Mülheimer FC 97 II war ganz vorne ohnehin uneinholbar und auch die GSG Duisburg II schien sich den zweiten Platz zu holen. Doch die Duisburger patzten und Fatihspor war zur Stelle. Mit sieben Siegen am Saisonende brachte sich die Elf von Trainer Suat Cakim doch noch in Position. Am letzten Spieltag zog sie dann mit einem 2:0-Erfolg im direkten Duell noch an den Großenbaumern vorbei und darf nun als Tabellenzweiter um den Aufstieg spielen.

Unterschiedliche Gefühlslagen vor dem Start

Damit ist die Gefühlslage eine völlig andere als beim ersten Gegner Rhenania Hamborn. Während die Aufstiegsrunde für die Mülheimer eine Zugabe ist, werden die Duisburger sie eher als eine Art Umweg bewerten. Denn Rhenania beendete die Saison in der Kreisliga B eigentlich auf dem ersten Platz. Punktgleich mit Wacker Dinslaken zwar, aber mit dem besseren Torverhältnis ausgestattet. Dies zählt aber in den Kreisligen eben nicht mehr, sondern der direkte Vergleich. Und der sprach für Dinslaken – 2:0 und 2:3.

Durch diese Konstellation und den Status als gefühlter Meister sehen sich die Hamborner auch als leichter Favorit in der Dreiergruppe. „Das heißt aber nichts“, findet hingegen Suat Cakim, der Trainer von Fatihspor. Er setzt eher auf den Faktor Tagesform. Er erwartet ein offenes Spiel. In einer Testpartie vor dem Saisonbeginn trafen beide Teams bereits einmal aufeinander. Damals gewann Rhenania. „Wir wollen auf jeden Fall punkten“, sagt Cakim. Dazu setzt er erster Linie auf eine stabile Defensive. „Dann müssen wir Chancen erspielen und die auch nutzen“, gibt der Coach die Richtung vor.

Fatihspor-Kapitän fällt verletzt aus

Verzichten muss Cakim am Wochenende erwartungsgemäß auf den verletzten Kapitän Süleyman Balli, der schon das letzte Saisonspiel gegen die GSG II verpasste. Auch die berufliche Reise von Resul Duran nach China stand schon lange im Vorfeld fest.

Das zweite Spiel der Runde steigt am Mittwoch um 19.30 Uhr. Da ist allerdings alles, was feststeht. Laut den Regularien trifft der Verlierer von Sonntag auf Lösort Meiderich. Fatihspor hätte Heimrecht. Verliert Hamborn, hat Meiderich Heimrecht, da Rhenania schon im ersten Spiel zu Hause gespielt hat. Endet die Partie am Sonntag unentschieden, dann treffen am Mittwoch in jedem Fall Meiderich und Hamborn aufeinander. Fatihspor wäre dann erst im dritten Spiel wieder an der Reihe.

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