Feldhockey

Ehemalige Uhlenhorster mischen beim Final Four der Damen mit

Teresa Martin Pelegrina (l.), hier noch im Trikot des HTC Uhlenhorst, peilt mit dem UHC Hamburg den Titel an.

Teresa Martin Pelegrina (l.), hier noch im Trikot des HTC Uhlenhorst, peilt mit dem UHC Hamburg den Titel an.

Mülheim.   Teresa Martin Pelegrina geht mit dem UHC Hamburg als Vorrundenerster ins Turnier, Mark Spieker trainiert die Damen des Düsseldorfer HC.

Die Damen des HTC Uhlenhorst haben eine starke Saison gespielt, sich als Tabellensechster aber nicht für das Final Four qualifiziert. Einige ehemalige Spielerinnen aus Mülheim, und der Ex-Trainer haben den Sprung nach Krefeld aber geschafft.

„Es geht bei Null los, aber nachdem wir in der gesamten Rückrunde kein Spiel verloren haben, gehen wir mit viel Selbstbewusstsein in das Wochenende“, sagt Teresa Martin Pelegrina, die für den Vorrundenmeister Uhlenhorster HC aus Hamburg aufläuft.

Die 21-jährige Mittelfeldspielern war bereits im vergangenen Jahr mit Düsseldorf beim Final Four mit dabei, schied damals aber im Halbfinale aus. Nun wartet dort der amtierende deutsche Meister Club an der Alster auf den UHC. „Für Alster ist es ein gutes Pflaster, weil sie im vergangenen Jahr in Krefeld gewonnen haben, aber wir haben so viele Spielerinnen im Kader, die den Titel schon geholt haben und über große Erfahrung verfügen, so dass ich optimistisch bin“, sagt die Psychologie-Studentin.

Für sie ist die Endrunde in Krefeld auch so etwas wie ein Heimspiel – ihre Eltern und ihre Schwester haben sich bereits angekündigt. „Und dadurch, dass die HTCU-Herren dabei sind, werde ich auch viele ehemalige Teamkolleginnen wieder treffen“, freut sich Martin Pelegrina auf die Endrunde.

Personalsorgen bei Düsseldorf

Ganz andere Vorzeichen weisen Mark Spieker und der Düsseldorfer HC vor. Nach der vergangenen Saison hatte Spieker den Uhlenhorstweg verlassen und die Damenmannschaft der Düsseldorfer übernommen. Nach dem Titelgewinn unter dem Hallendach sieht er sich mit seinem Team nun eher in der Außenseiterrolle. „Das muss aber kein Nachteil sein“, so Spieker.

Seine Mannschaft ist von Verletzungssorgen geplagt, die eine oder andere Spielerin könnte aber noch rechtzeitig wieder genesen. Als Vorrundendritter treffen die Düsseldorfer im Halbfinale auf den Mannheimer HC. „Natürlich wollen wir das Spiel gewinnen“, sagt Spieker.

Als leichte Favoriten sieht er die Teams aus Hamburg. „Es wird auch darauf ankommen, welcher Kader am Wochenende in der Breite über die meiste Qualität verfügt“, so der Trainer. Der genau wie Teresa Martin Pelegrina Mülheimer Farbtupfer im Final Four der Damen setzt.

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