Feldhockey Bundesliga

Drei Punkte sind für die HTCU-Damen in München Pflicht

Ida-Marie Köllinger steht als einzige Jugendspielerin im Kader.

Ida-Marie Köllinger steht als einzige Jugendspielerin im Kader.

Foto: Martin Möller / Martin Möller / Funke Foto Services

Mülheim.  Das letzte Hinrundenspiel bestreiten die Damen des HTC Uhlenhorst in München. Trainer Moses Lodarmasse weiß, was besser laufen muss als zuletzt.

Auch wenn der Münchner SC nicht im gleichen Pool um Punkte spielt wie die Damen des HTC Uhlenhorst – das letzte Spiel des Jahres ist für die Mannschaft von Moses Lodarmasse und Benjamin Hinte von großer Bedeutung. Im Kampf um die Play-offs darf sich das Team am Samstag (15 Uhr) keinen Ausrutscher leisten.

„Das ist ein ganz wichtiges Spiel. Wir erwarten einen Gegner, der alles geben wird“, sagt Moses Lodarmasse. Er betont aber auch: „Wir haben gut trainiert, wissen was wir machen müssen und ich denke, dass wir eine bessere Mannschaft haben.“

Uhlenhorst muss gut ins Spiel finden

Und da kann er auch auf beinahe alle Spielerinnen zurückgreifen, lediglich einige Jugendspielerinnen bleiben bei den Nachwuchsmannschaften. Ida-Marie Köllinger fliegt als einzige mit nach München, Marie Hahn konnte krankheitsbedingt nicht trainieren und wird auch deshalb – wenn überhaupt – für die Jugend spielen. Auch Ersatztorhüterin Térèse Correia fällt verletzt aus.

Lodarmasse erwartet im Süden der Republik eine Mannschaft, die in den meisten Spielen unter Druck gestanden habe. „Wichtig wird sein, wie wir anfangen“, betont der Trainer. Die Münchner haben bisher gerade einmal fünf Punkte geholt – gelingt es den Uhlenhorstern die volle Anzahl von drei Punkten mit ins Ruhrgebiet zu bringen, hätten sie drei Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Play-off-Platz. Das muss das Ziel für das Spiel sein.

Kurze Ecken und Torabschluss standen auf dem Plan

Damit das klappt, haben die Uhlenhorster auch an den Schwachstellen der vergangenen Woche gearbeitet. „Die kurze Ecke stand im Training noch einmal auf dem Programm“, erklärt Lodarmasse. Zuletzt lief es da weniger gut – beispielsweise im Schlussviertel gegen Köln, als mehrere Ecken in Folge nicht zum Tor führten.

Aber auch im Kreieren und verwerten von Torchancen haben die Mülheimer Nachholbedarf. Dazu kommt, dass Anweisungen der Trainer gerade zu Beginn der Viertel gut umgesetzt wurden, der Fokus mit zunehmender Spieldauer aber verloren ging. „Wir müssen so lange wie möglich diszipliniert spielen und die Laufwege bis zum bitteren Ende gehen“, fordert auch der niederländische Trainer von seinem Team.

Auch da ist das Spiel gegen Köln beispielhaft – zumindest im Schlussviertel blieben die Uhlenhorster dran – den deutlichen Rückstand konnten sie aber nicht mehr aufholen. Dazu soll es in München gar nicht erst kommen.

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