SCHWIMMEN

Die jungen SG-Athleten sammeln Medaillen und Pokale

Überraschte seine Trainer beim traditionellen Bochumer Wiesental-Pokal mit einer überragenden Leistung: Luca Bork von der SG Mülheim.

Überraschte seine Trainer beim traditionellen Bochumer Wiesental-Pokal mit einer überragenden Leistung: Luca Bork von der SG Mülheim.

Foto: Thomas Goedde

mülheim.   Zum Ende der Saison startete die SG Mülheim traditionsgemäß beim Bochumer Wiesental-Pokal. Die 43 Mülheimer ließen es dabei richtig krachen.

Zum Ende der Saison startete die SG Mülheim traditionsgemäß beim Bochumer Wiesental-Pokal. Die 43 Mülheimer ließen es richtig krachen und kamen nicht nur mit einem Sack voller Medaillen, sondern auch mit etlichen Pokalen nach Hause. Zum Erstaunen der Trainer lieferten einige Kinder noch Bestzeiten ab, so schwamm Luca Bork eine 100 Meter-Brustzeit, mit der er sich locker zu den deutschen Jahrgangsmeisterschaften qualifiziert hätte.

Mit jeweils fünf Goldmedaillen sahnten Hamza Ameziane (2008) und Julian Krüger (2007) ab. Nur eine Medaille weniger gewannen Thalia Noelle Bermann (2009), Gesa Körber (2007), Leni Mund (2007), die sich mit ihrer 100 Meter-Brustzeit mal eben auf Platz vier in der deutschen Jahrgangsliste schwamm, und ihr Bruder Fritz Mund (2003).

Fleißige Medaillensammler aus der Schwimmschule

Alle guten Dinge sind drei hieß es bei Lotta Marie Irzl (2009), Svenja Skiba (2006) und Luca Bork (2004). Mira Bell (2008), Cleo Hentschke (2008), Marie Nicole Kramarenko (2007), Arleen Rumbaum (2006), Annika Ruffing (2005), Sarah Everbeck (2003), Alexander Kiselev (2002) und Christopher Lucibello (2002) triumphierten zweimal. Eine Medaille bekamen Julia Rüh (2008), Rebekka Höfen (2007), Philipp Kremer (2006), Maxim Wichner (2003) und Viviane Stadtmüller (2002).

Sprintpokale gab es für die Addition der drei punktbesten Strecken über 50 Meter und Pokale über die drei punktbesten Lagenstrecken. Folgende Mülheimer durften sich einen Sprint-Pokal abholen: Thalia Noelle Bermann, Gesa Körber, Svenja Skipass, Luca Bork, Fritz Mund und Alexander Kiselev. Julia Rühl und Julian Krüger gewannen nicht nur den Sprint-, sondern heimsten auch einen Lagen-Pokal ein. Diesen gewann auch Loreley Marie Babski. Zu den 57 Gold- gesellten sich noch 44 Silber- und 26 Bronzemedaillen. Den Pokal für die beste Mannschaftsleistung nahmen die Mülheimer zum Schluss mit.

Nachdenkliche Worte von SG-Trainerin Anja Schulte

Nachdenkliche Worte gab es aber von Trainerin Anja Schulte. „So sehr wir uns über diese Leistung freuen, aber manche Aktive müssen noch lernen, ihre Höchstleistung zum richtigen Moment in der Saison zu zeigen, nämlich dann, wenn es um Qualifikationen geht!“ Am Wochenende bei den NRW-Meisterschaften der Offenen Klasse wird die SG mit einem nur kleinen Team aufschlagen. Die älteren Schwimmer hatten mit den deutschen Jahrgangsmeisterschaften ihren Höhepunkt, der vor den NRW-Meisterschaften lag.

Saisonende ist nach den Stadtmeisterschaften vom 29. Juni bis 1. Juli. Ob Mülheims Topathlet Damian Wierling starten wird, steht noch nicht ganz fest. Er musste nach einer Halsentzündung Antibiotika nehmen. Sehen lassen wird er sich auf jeden Fall, da er im Hallenbad Süd zum Schwimmer des Jahres in NRW gekürt wird.

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