Ruder Bundesliga

Der Mülheimer Achter überzeugt in Werder mit Rang sieben

Mit konstanten Zeiten kamen die Ruderer aus Mülheim durch die zweite Regatta und belegten Rang sieben.

Foto: Christof Köpsel

Mit konstanten Zeiten kamen die Ruderer aus Mülheim durch die zweite Regatta und belegten Rang sieben.

Das Flaggschiff der Rennrudergemeinschaft Mülheim zeigt in Werder an den Havel eine starke Leistung und verbessert sich um zwei Plätze.

Der neuformierte Achter der Rennrudergemeinschaft Mülheim hat im zweiten Saisonrennen in der Bundesliga einen Achtungserfolg errungen und den siebten Platz belegt. Nach Rang neun zum Saisonauftakt in Frankfurt steigerte sich das Team bei der Premierenregatta in Werder an der Havel um zwei Plätze.

Zunächst standen die Zeitläufe auf dem Programm, in denen die K.o.-Duelle ermittelt wurden. Hier reihte sich das Team aus Mülheim auf dem neunten Platz ein, der Rückstand zum Fünften, dem TK-Achter Dresden betrug weniger als eine Sekunde. Ein gutes Omen für den weiteren Rennverlauf.

Im Achtelfinale ging es für die Mülheimer gegen den Tüv-Nord-Maschseeachter aus Hannover. Es entwickelte sich ein Rennen auf Augenhöhe. Die Riege aus der Ruhrstadt war mit 57,08 Sekunden knappe fünf Hundertstelschneller als noch im Vorlauf – und auch im direkten Duell reichte es, um die Konkurrenz aus Niedersachsen zu distanzieren und in die Runde der letzten Acht einzuziehen.

Erst im Halbfinale ist Endstation

In der nächsten Runde wartete der Salzland-Achter Bernburg. Die Mülheimer brachten weiterhin eine konstante Leistung auf das Wasser und kamen nach 57,85 Sekunden ins Ziel – deutlich vor der Konkurrenz aus Sachsen-Anhalt. Über vier Sekunden betrug der Vorsprung der RRGM-Riege im Ziel – souverän gelang der Einzug in die Vorschlussrunde. Und damit war auch klar, dass es eine Verbesserung im Vergleich zur ersten Regatta der Saison geben würde.

Nun wartete der Achter des Ruder-Club Witten auf die Mülheimer – eine Aufgabe, die letztlich zu groß war. Zum einen schwanden die Kräfte bei den Ruhrstädtern, die diesmal 58,99 Sekunden bis zum Ziel benötigten, zum anderen waren die Wittener in 56,55 Sekunden deutlich schneller, als es die Truppe um Schlagmann Henrik Stoepel bis dato war.

Martin Tschäge ist mehr als zufrieden

Im letzten Duell des Tages wartete im Rennen um den siebten Platz das Team Secuinfra Rüdersdorf-Pirna auf die Mülheimer. Hier fand die Crew um Steuerfrau Pia Kotecki wieder besser ins Rennen, steigerte sich noch einmal und überquerte nach 57,75 Sekunden deutlich vor der Konkurrenz, die 59,79 Sekunden benötige, die Ziellinie. Ein versöhnlicher Abschluss für den Achter aus Mülheim.

Entsprechend groß war anschließend auch die Freude. „Das war absolut top. Das Traumziel war eine Platzierung unter den ersten Acht. Das hat geklappt und dann haben wir sogar noch einen hinter uns gelassen“, freute sich Teamchef Martin Tschäge. Auch in der Gesamtwertung liegen die Mülheimer jetzt auf Rang sieben. Die Regatta gewann der Hauptstadtsprinter DWB-Holding Berlin vor dem Melitta-Achter Minden.

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