Handball

Den Klassenerhalt im Visier

Wie im Hinspiel kommt Joshua Rippelmeier auch diesmal für die Mannschaft von Styrum 06 im Duell gegen den Kettwiger SV zum Einsatz.

Foto: Alexandra Roth

Wie im Hinspiel kommt Joshua Rippelmeier auch diesmal für die Mannschaft von Styrum 06 im Duell gegen den Kettwiger SV zum Einsatz. Foto: Alexandra Roth

Die HSG Mülheim kann im Kampf um den Ligaverbleib punkten, für Styrum wird es schwer. HSV will seine Serie weiter ausbauen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

In der Handball-Verbandsliga haben sich die HSG Mülheim und die DJK Styrum 06 vorgenommen, weitere Schritte in Richtung Klassenerhalt zu unternehmen. Die HSG hat dafür an diesem Wochenende die deutlich größeren Chancen. Derweil möchte der HSV Dümpten seine kleine Serie weiter ausbauen.

Kettwiger SV 70/86 – DJK Styrum 06 (Sa., 17.30 Uhr, Hauptstraße). „Das Spiel ist für uns nicht ganz ausschlaggebend“, sagt Styrums Trainer Carsten Quass über das Duell gegen den Tabellenzweiten. Zwar hatten die Mülheimer im Hinspiel durchaus gute Phasen, mussten sich aber am Ende geschlagen geben. Auswärts kommen sie nicht über die Rolle des Außenseiters hinaus.

„Natürlich ist es eine schwere Nummer für uns, aber wir wollen an die letzten Leistungen, vor allem an die aus dem Ratingen-Spiel anknüpfen“, sagt DJK-Coach Quass. Von den letzten fünf Partien hat seine Mannschaft nur die gegen den scheinbar unschlagbaren Spitzenreiter LTV Wuppertal verloren. „Vielleicht ist ja doch etwas möglich, wenn sich alle richtig reinknien“, so Quass.

Neben Urlauber Marvin Siemes fällt auch Robin Millhorst aus beruflichen Gründen aus. Joshua Rippelmeier kommt dafür in den Kader.

DJK Unitas Haan II – HSG Mülheim (Sa., 17.30 Uhr, Adlerstraße). Nach den Duellen gegen zwei Top-drei-Teams der Verbandsliga hat die Spielgemeinschaft an diesem Samstag die große Chance, weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln. Die Unitas-Reserve hat in der Tabelle nur zwei Punkte mehr als die HSG. Gewinnen die Mülheimer bleibt der Vorsprung bei dann noch fünf ausstehenden Spielen bei mindestens vier Punkten – oder wächst sogar auf sechs Zähler an. „Sie sind heimstark, aber für uns durchaus ein schlagbarer Gegner“, sagt Trainer Daniel Hellenbrandt.

Was die Aufgabe ungleich schwerer macht, ist die Tatsache, dass der Coach auf drei Spieler aus seiner ersten Sieben verzichten muss. Raphael Jantze, Dominik Rosin und Marco Schroer fallen aus.

HSG Radevormwald/Herbeck – HSV Dümpten (Sa., 18 Uhr, Hermannstraße). Erst zwei Punkte hat die Spielgemeinschaft aus dem Bergischen Land in der laufenden Saison in der Verbandsliga erst gesammelt. Von einem Pflichtsieg möchte Dümptens Spielertrainer Oliver von Ritter aber dennoch nicht sprechen. „Wir haben uns gegen diesen Gegner immer sehr schwer getan“, erinnert er sich. Außerdem müsse sich seine Mannschaft erst einmal mit der körperbetonten Spielweise der Spielgemeinschaft auseinandersetzen.

„Individuell sind wir sicher stärker besetzt und wenn wir konzentriert zu Werke gehen, dann schlagen wir sie auch“, sagt der Coach. Zumal die Trainingswoche der Dümptener gut war. „Wir möchten unsere Serie natürlich weiter ausbauen. Dann könnten wir den vierten Platz immer noch im Blick behalten“, sagt Oliver von Ritter.

Potschka zog sich Bänderriss zu

Michele Potschka wird dem HSV im Bergischen nicht zur Verfügung stehen, er hat sich einen Bänderriss zugezogen. Marek Scharfenberg fehlte am Donnerstag im Training, wird er wohl trotzdem am Samstag zum Einsatz kommen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik